"Hirn weggekifft": Holetschek will, dass Scholz Cannabis-Legalisierung stoppt

München - Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (57, CSU) hat Bundeskanzler Olaf Scholz (64, SPD) aufgefordert, die von der Ampel-Koalition geplante Cannabis-Legalisierung zu stoppen.

Klaus Holetschek (57, CSU, l.) fordert Bundeskanzler Olaf Scholz (64, SPD) auf bei der Cannabis-Legalisierung einzuschreiten.
Klaus Holetschek (57, CSU, l.) fordert Bundeskanzler Olaf Scholz (64, SPD) auf bei der Cannabis-Legalisierung einzuschreiten.  © Bildmontage: Michael Kappeler/dpa, Oliver Berg/dpa, Sven Hoppe/dpa

Holetschek verwies am Freitag in München auf die jüngsten Äußerungen von Scholz, der zwar an der Legalisierung festhält, aber auch auf Probleme beim Cannabis-Konsum hingewiesen hatte.

Unter anderem hatte er in Magdeburg erklärt, dass einige Leute "sich das Hirn weggekifft" und durch Cannabis-Konsum schwere psychische Schäden davongetragen hätten.

Holetschek betonte: "Wenn der Kanzler die großen gesundheitlichen Cannabis-Risiken kennt, sollte er jetzt von seiner Richtlinienkompetenz Gebrauch machen und das Legalisierungsvorhaben auf Eis legen."

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Die Hemmschwelle dürfe nicht sinken. "Genau diese Gefahr besteht bei der im Berliner Koalitionsvertrag geplanten Abgabe für Genusszwecke", sagte Holetschek.

"Es ist unverantwortlich, die Gefahren insbesondere für junge Leute durch Cannabis-Konsum zu verharmlosen".

Titelfoto: Bildmontage: Michael Kappeler/dpa, Oliver Berg/dpa, Sven Hoppe/dpa

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