In Not und Eile Entscheidungen getroffen: Politik hat laut Aigner in der Krise Fehler gemacht

München - Bayerns Landtagspräsidentin Ilse Aigner (57, CSU) räumt in ihrer Weihnachtsansprache Fehler der Politik im Management der Corona-Krise ein.

Bayerns Landtagspräsidentin Ilse Aigner (57, CSU) gesteht, dass politisch nicht immer ideal entschieden wurde.
Bayerns Landtagspräsidentin Ilse Aigner (57, CSU) gesteht, dass politisch nicht immer ideal entschieden wurde.  © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

In der Pandemie habe die Politik in Not und Eile Entscheidungen treffen und Entscheidungen auch wieder zurückholen müssen, sagte Aigner in der Ansprache, die am 2. Weihnachtsfeiertag (26. Dezember) im Bayerischen Fernsehen ausgestrahlt werden soll.

"Und es gab Fehler. Zu denen sollte man auch stehen. Demut ist angezeigt - auch in der Politik!", sagte Aigner laut des vorab vom Landtag in Auszügen verbreiteten Redemanuskripts.

Corona bleibe weiterhin schwierig und wenig vorhersehbar. "Aber wir wissen, was wir zu tun haben, nämlich: den Gemeinsinn über das Einzelinteresse stellen", sagt die Landtagspräsidentin.

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Impfung und Booster müssten als Ausweg aus der Krise verstanden werden. Wenig Verständnis zeigte sie für die Minderheit der Corona-Leugner.

Positive Kraft um gestärkt aus der Krise zu kommen

"Sie marschiert mit Fackeln, um einzuschüchtern - ganz bewusst wie zu dunkelsten Zeiten. Das sind sie: die sprichwörtlichen Anfänge", so Aigner.

Zum Weihnachtsfest rief sie die Menschen in Bayern auf, trotz allem Corona-Frust auch das Positive zu sehen. "Lassen Sie uns dankbar sein für das, was wir haben und worauf es in unserem Leben ankommt: Geborgenheit, unser Zuhause, unsere Familie und unsere Freunde", so Aigner.

"Mit dieser positiven Kraft kann es uns gelingen, gestärkt aus der Krise zu kommen."

Titelfoto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

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