Von Gaststätte bis Lagerfeuer: Über 200 Verstöße gegen neue Ausgangsregeln registriert

München - In den 24 Stunden von Freitag auf Samstag (ab 6 Uhr morgens) kam es zu mehr als 200 Verstößen im Zusammenhang mit der aktuellen, Corona-bedingten Allgemeinverfügung in Bayern.

Die Polizei kontrolliert derzeit vor allem die Einhaltung der aktuellen Verordnungen.
Die Polizei kontrolliert derzeit vor allem die Einhaltung der aktuellen Verordnungen.  ©  Sven Hoppe/dpa

Sowohl die Beamten selbst - mit rund 200 Ordnungshütern im Einsatz - als auch aufmerksame Passanten und Anwohner in München wurden hier aktiv.

Vor allem Überprüfungen von gastronomischen Betrieben, Ladengeschäften sowie Veranstaltungsorten lagen im Visier der Polizisten.

"Über 2400 Überprüfungen wurden in dem Zeitraum durchgeführt. Dabei wurden über 200 Verstöße festgestellt", heißt es in einer Polizeimitteilung. 

Zehn dieser Verstöße waren nach Mitternacht und der damit verbundenen Verschärfung der Regelungen zu vermelden.

In den meisten Fällen zeigten sich die Personen verständnisvoll, sahen ihre Fehler ein und befolgten problemlos die Anweisungen der Beamten. In 25 Fällen wurde Anzeige erhoben.

Im Stadtbezirk Sendling mussten am Isar-Abschnitt "Flaucher" merh als 15 Gruppenbildungen angezeigt werden. 

Ein 49-Jähriger hatte kein Einsehen - dafür jetzt Anzeigen

Zahlreiche öffentliche Vergnügungsplätze sind gesperrt und dürfen nicht betreten werden. 
Zahlreiche öffentliche Vergnügungsplätze sind gesperrt und dürfen nicht betreten werden.   ©  Sven Hoppe/dpa

Beispielsweise standen in einem Fall am Freitag sieben Personen im Alter von 18 und 21 Jahren gegen 18.30 Uhr zusammen, tranken alkoholische Getränke und hatten ein Lagerfeuer angezündet.

Der Mindestabstand von 1,50 Meter wurde hierbei nicht eingehalten: "Sie erhielten einen Platzverweis und wurden wegen des Verstoßes nach dem Infektionsschutzgesetz angezeigt."

Zuvor, gegen 16.45 Uhr, befanden sich mehrere Personen auf der Freischankfläche einer Gastwirtschaft in Garching, wo ebenfalls alkoholische Getränke konsumiert wurden.

Ihnen wurde von den Beamten ein Platzverweis erteilt. Jedoch wollte das ein 49-Jähriger nicht akzeptieren und befolgte diesen nicht. Er weigerte sich mit Nachdruck, den Ort zu verlassen, so dass sich die Polizisten gezwungen sahen, unmittelbaren Zwang anzuwenden.

"Dabei wehrte er sich körperlich gegen die Beamten. Er wurde wegen eines Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und eines Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz angezeigt", teilt die Polizei mit. 

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Titelfoto: Sven Hoppe/dpa

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