Razzia wegen Hassbotschaften: "Anonymität des Internets keinen Schutz für Straftäter"

München - Polizei und Staatsanwaltschaft sind am Dienstag mit einer konzertierten Aktion in ganz Bayern gegen die Verfasser von Hassbotschaften im Internet vorgegangen. 

49 Beschuldigte in Bayern wurde von der Polizei bei der Razzia durchsucht. (Symbolbild)
49 Beschuldigte in Bayern wurde von der Polizei bei der Razzia durchsucht. (Symbolbild)  © Peter Steffen/dpa

Wie das Bayerische Landeskriminalamt (LKA) in München berichtete, gebe es Durchsuchungen bei insgesamt 49 Beschuldigten. 

Der Schwerpunkt der Aktion lag in Ostbayern. Es gehe um Straftatbestände von Beleidigung über Bedrohung bis hin zur Volksverhetzung, hieß es.

Die Razzia fand in Rahmen eines EU-weiten Aktionstages zur Bekämpfung von Hasspostings statt. 

"Der heutige Aktionstag zeigt, dass die vermeintliche Anonymität des Internets keinen Schutz für Straftäter darstellt", sagte LKA-Präsident Harald Pickert. 

"Hass im Netz ist kein Kavaliersdelikt."

Menschenverachtende Verleumdungen oder sogar Morddrohungen seien schwere Straftaten, die konsequent verfolgt würden, meinte Pickert.

Titelfoto: Peter Steffen/dpa

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