Jetzt erst recht: Zahlreiche Regenbogen-Aktionen rund um EM-Spiel in München

München - Rund um das dritte EM-Vorrundenspiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft sind an diesem Mittwoch in München und ganz Bayern Protestaktionen gegen die UEFA geplant.

Rund um das Spiel der DFB-Elf gegen Ungarn sind zahlreiche Regenbogen-Aktionen geplant. (Symbolbild)
Rund um das Spiel der DFB-Elf gegen Ungarn sind zahlreiche Regenbogen-Aktionen geplant. (Symbolbild)  © Wolfgang Kumm/dpa

Weil der Kontinentalverband verboten hatte, die Münchner Arena als Zeichen gegen die schwulen- und lesbenfeindliche Politik in Ungarn in Regenbogenfarben zu beleuchten, war die Empörung groß im Freistaat.

Vor der Partie soll es in der Landeshauptstadt und vor der Arena Aktionen etwa von CSD München und Amnesty International geben.

Darüber hinaus werden in unmittelbarer Nähe des Stadions das große Windrad und auch der Olympiaturm bunt angestrahlt.

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In Augsburg soll - wie auch in anderen Städten deutschlandweit - das Bundesligastadion ebenfalls in Regenbogenfarben gehüllt werden.

Daneben stellen sich die Stadt und die Polizei erneut auf feiernde Fußball-Fans etwa in Biergärten oder öffentlichen Plätzen ein.

Diese wurden ermahnt, die Corona-Schutzmaßnahmen - etwa Abstand halten und eine Maske tragen - zu beachten.

Institutionen und Unternehmen bei Twitter in Regenbogen-Optik

Nach dem Verbot der Regenbogenbeleuchtung an der Münchner EM-Arena haben zahlreiche Institutionen und Unternehmen bei Twitter Farbe bekannt.

Das Profilbild der Feuerwehr München leuchtete am Dienstagabend in Regenbogenfarben, wie auch das der Messe München, die das als Zeichen "aus einer Stadt der Lebensfreude, der Toleranz und Weltoffenheit" beschrieb. Die Deutsche Bahn veröffentlichte ein Bild eines bunten Zuges mit bunten Herzen.

Bereits am Montag hatte die Polizei München ein buntes Bild gepostet. "Für Solidarität, Toleranz und Akzeptanz, nicht nur heute", schrieben die Beamten dazu. Das ZDF postete am Dienstagabend ein Mainzelmännchen, das einen Regenbogen an eine Fensterscheibe malt.

Zuvor hatte der Sender ProSieben angekündigt, sein Logo in den Regenbogenfarben strahlen zu lassen.

Titelfoto: Wolfgang Kumm/dpa

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