Schade um das "Remmidemmi beim Anzapfen": Münchens OB Reiter vermisst das Oktoberfest

München - Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (63, SPD) vermisst das Oktoberfest - und will nächstes Jahr das Volksfest, wenn irgend möglich, stattfinden lassen.

Oberbürgermeister Dieter Reiter (63, SPD) schwang zuletzt 2019 den Hammer. Genau wie 2020 wird es auch in diesem Jahr keine Wiesn geben.
Oberbürgermeister Dieter Reiter (63, SPD) schwang zuletzt 2019 den Hammer. Genau wie 2020 wird es auch in diesem Jahr keine Wiesn geben.  © Bildmontage: Sven Hoppe/dpa, Peter Kneffel/dpa

"Ich habe das Wirtschaftsreferat beauftragt, Konzepte zu entwickeln, wie die Wiesn 2022 stattfinden kann und die Besucherinnen und Besucher so sicher wie irgend möglich Spaß haben können", sagte Reiter am Donnerstag der dpa. Die Planungen dazu liefen derzeit.

"Ich finde es natürlich schon sehr schade, dass es dieses Jahr zum zweiten Mal keine Wiesn geben kann", sagte Reiter weiter.

"Schade für die Millionen Wiesn-Freunde, aber auch für mich persönlich. Die Kutschfahrt mit meiner Frau durch die Stadt, vorbei an vielen fröhlichen Menschen am Straßenrand, das Remmidemmi beim Anzapfen und einfach die Wiesnzeit als solches vermisse ich schon."

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Reiter hätte als OB an diesem Samstag um Punkt 12 Uhr das erste Fass Bier angezapft und damit das Volksfest eröffnet. Wegen der Pandemie hatten er und Ministerpräsident Markus Söder (54, CSU) Anfang Mai das Oktoberfest jedoch zum zweiten Mal abgesagt.

Sie hatten die Entscheidung mit der nicht absehbaren Entwicklung bei den Infektionszahlen begründet.

Titelfoto: Bildmontage: Sven Hoppe/dpa, Peter Kneffel/dpa

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