Söder: Beherbergungsverbot in Bayern auch für Reisende aus Berliner Bezirken

München - Das Beherbergungsverbot in Bayern wird auch für Reisende aus Corona-Hotspots innerhalb Berlins gelten. 

Markus Söder (53, CSU), Ministerpräsident von Bayern, sitzt vor Beginn einer Sitzung des bayerischen Kabinetts auf seinem Platz.
Markus Söder (53, CSU), Ministerpräsident von Bayern, sitzt vor Beginn einer Sitzung des bayerischen Kabinetts auf seinem Platz.  © Sven Hoppe/dpa Pool/dpa

Das kündigte Ministerpräsident Markus Söder (53, CSU) am Mittwoch in München an. 

Damit dürfen Reisende aus Berliner Bezirken, in denen es mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen gibt, ohne negativen Corona-Test nicht mehr in bayerischen Hotels und Gaststätten übernachten. 

Dies soll auch dann gelten, wenn das Land Berlin insgesamt unter der kritischen 50er-Marke bleibt. Konkret müssen die betreffenden Bezirke aber noch vom bayerischen Gesundheitsministerium benannt und veröffentlicht werden.

Das sogenannte Beherbergungsverbot soll von diesem Donnerstag an für Reisende aus allen Gebieten innerhalb Deutschlands mit mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern binnen sieben Tagen gelten - nach Angaben Söders mit Ausnahme möglicher innerbayerischer Hotspots.

Wer einen aktuellen, negativen Corona-Test vorweisen kann, darf allerdings auch weiterhin in Hotels in Bayern übernachten. 

Update 21 Uhr: Liste der deutschen Risikogebite

In Bayern gilt ab diesen Donnerstag ein Beherbergungsverbot für Reisende aus vier Berliner Bezirken, aus Bremen sowie aus den Städten Hamm und Remscheid in Nordrhein-Westfalen. 

Bei den Berliner Bezirken handelt es sich um Mitte, Neukölln, Tempelhof-Schöneberg und Friedrichshain-Kreuzberg

Titelfoto: Sven Hoppe/dpa Pool/dpa

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