Soforthilfe für Hochwasser-Opfer: Markus Söder nennt Summe für Freistaat Bayern

München - Manche Menschen haben nahezu alles verloren: 50 Millionen Euro Soforthilfe sollen die bayerischen Hochwasseropfer nach Angaben von Ministerpräsident Markus Söder (54, CSU) erhalten.

50 Millionen Euro Soforthilfe sollen die bayerischen Hochwasseropfer nach Angaben von Ministerpräsident Markus Söder (54, CSU) erhalten.
50 Millionen Euro Soforthilfe sollen die bayerischen Hochwasseropfer nach Angaben von Ministerpräsident Markus Söder (54, CSU) erhalten.  © Felix Hörhager/dpa

"Der Bund hat ja schon angekündigt, 300 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen, wir werden heute erstmal 50 Millionen Euro bereitstellen für die Soforthilfen", erklärte Söder dem Bayerischen Rundfunk am Dienstag hinsichtlich der Planung.

Das Kabinett wollte sich am Morgen mit der jüngsten Hochwasserkatastrophe in Oberbayern und der Unterstützung der Betroffenen befassen.

Im Landkreis Berchtesgadener Land hatten am Wochenende heftige Unwetter in einigen Orten rund um Watzmann und Königssee für Erdrutsche und erhebliche Überflutungen gesorgt.

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Der Schaden geht in die Millionenhöhe.

Bis zu 5000 Euro sollen Privathaushalte an Soforthilfe erhalten, sagte Söder dem Radiosender Bayern 2. Wenn ganze Existenzen betroffen seien, dann könne es einen Ersatz von 100 Prozent geben.

Das sei ähnlich wie bei der Flutkatastrophe des Jahres 2013 in Deggendorf. Die Auszahlung laufe über die entsprechenden Stellen vor Ort. Versicherungen seien die Grundlage für die Regulierung der Schäden, sagte Söder.

Anspruch auf Hilfe hätten aber auch Menschen, die ihre Häuser nicht versichert hätten - nämlich dann, wenn die Not besonders groß sei. "Meine Grundauffassung ist es als Ministerpräsident: Ein Staat verlangt viel von den Bürgern, aber er muss auch helfen, wenn es existenziell wird", erklärte Söder.

Titelfoto: Felix Hörhager/dpa

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