Traurige Gewissheit: Bewohner nach Brand im alten Rathaus in Sauerlach tot aufgefunden

Sauerlach - Der Dachstuhl des Alten Rathauses in Sauerlach (Landkreis München) ist abgebrannt.

Feuerwehrleute stehen vor dem ausgebrannten Rathaus von Sauerlach.
Feuerwehrleute stehen vor dem ausgebrannten Rathaus von Sauerlach.  © Peter Kneffel/dpa

"Noch wird ein Bewohner der Wohnung im Dachgeschoss vermisst", sagte Thilo Hoffmann von der Kreisbrandinspektion am Freitagmorgen.

"Da ist das Schlimmste zu befürchten." Weitere Personen hätten sich nicht in dem Gebäude aufgehalten.

Rund 130 Einsatzkräfte der Feuerwehr, Polizei und des Technischen Hilfswerks waren seit dem frühen Morgen im Einsatz.

"Als wir angekommen sind, stand schon der ganze Dachstuhl in Flammen", sagte Hoffmann. Die Einsatzkräfte konnten verhindern, dass das Feuer auf das neue Rathaus übergriff und wichtige Akten des Standesamtes im Erdgeschoss retten.

"Leider ist die Holzbalkendecke über dem ersten Obergeschoss eingebrochen", berichtete der Kreisbrandmeister. "Das wunderschöne bestandsgeschützte Gebäude ist schwer beschädigt."

Am Vormittag sollen die letzten Glutnester gelöscht und ein Notdach über dem Gebäude errichtet werden. Wie es zu dem Feuer kam und wie hoch der Schaden ist, war zunächst unklar.

Update 12.12 Uhr: Altes Rathaus in Sauerlach in Flammen - Bewohner tot gefunden

Feuerwehrleute auf Drehstühlen suchen im Dachstuhl des Rathauses von Sauerlach nach Glutnestern.
Feuerwehrleute auf Drehstühlen suchen im Dachstuhl des Rathauses von Sauerlach nach Glutnestern.  © Peter Kneffel/dpa

Nach dem Brand des Alten Rathauses in Sauerlach (Landkreis München) ist der zunächst vermisste Bewohner tot gefunden worden.

Einsatzkräfte entdeckten den leblosen Mann in seiner Wohnung im Dachgeschoss des Hauses, wie Thilo Hoffmann von der Kreisbrandinspektion am Freitag mitteilte. Weitere Personen hätten sich nicht in dem Gebäude aufgehalten.

Rund 130 Einsatzkräfte der Feuerwehr, Polizei und des Technischen Hilfswerks waren seit dem frühen Morgen im Einsatz. "Als wir angekommen sind, stand schon der ganze Dachstuhl in Flammen", sagte Hoffmann. Die Einsatzkräfte konnten verhindern, dass das Feuer auf das neue Rathaus übergriff, und wichtige Akten des Standesamtes im Erdgeschoss retten.

"Leider ist die Holzbalkendecke über dem ersten Obergeschoss eingebrochen", berichtete der Kreisbrandmeister. "Das wunderschöne bestandsgeschützte Gebäude ist schwer beschädigt."

Im Laufe des Tages sollen die letzten Glutnester gelöscht, das Gebäude gesichert und ein Notdach errichtet werden. Wie es zu dem Feuer kam und wie hoch der Schaden ist, war zunächst unklar.

Titelfoto: Peter Kneffel/dpa

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