Löwen-Dämpfer! TSV 1860 kassiert gegen Würzburg bittere Heimpleite

München - Dämpfer für den Aufstiegstraum der Löwen! Der TSV 1860 München hat am 30. Spieltag der 3. Liga gegen die Würzburger Kickers eine letztlich durchaus bittere 1:2 (0:1)-Niederlage kassiert.

Fabio Kaufmann (M.) traf gegen die Löwen gleich doppelt.
Fabio Kaufmann (M.) traf gegen die Löwen gleich doppelt.  © imago images/foto2press

Die Tore im aufgrund der Coronavirus-Krise erneut leeren Grünwalder Stadion erzielte für die Gäste aus Würzburg Fabio Kaufmann (14. Minute, 62.). Für die Hausherren traf lediglich Efkan Bekiroglu (50.).

Nach dem 1:1-Remis gegen den 1. FC Kaiserslautern veränderte Löwen-Trainer Michael Köllner seine Startelf auf zwei Positionen: Für Timo Gebhart (nicht im Kader) und Herbert Paul (Bank) begannen gegen die Kickers Quirin Moll und Marius Willsch.

Die Löwen erspielten sich unmittelbar zu Beginn der Partie gleich Möglichkeiten, mussten dann jedoch einen bitteren Nackenschlag verkraften. 

Bei einem Schuss aus Verlegenheit von Kaufmann aus rund 25 Metern Tordistanz leistete sich Marco Hiller einen üblen Patzer. Der Ball rutschte dem Schlussmann aus den Händen und gelangte so im Anschluss über die Linie zum Rückstand (14.).

Zwar fingen sich die Hausherren relativ schnell wieder, hatten mehr Spielanteile, konnten diese aber zeitnah nicht in etwas Zählbares ummünzen, weshalb es nach 45 gespielten Minuten mit einem 0:1 in die Kabinen ging.

Während es die Gäste nach dem Wiederanpfiff verpassten, zu erhöhen, gelang der Mannschaft von Köllner der zum Anfang des zweiten Spielabschnitts so wichtige schnelle Ausgleich. Willsch konnte sich auf der rechten Seite durchsetzen, hatte das Auge für Bekiroglu im Rückraum. Der Mittelfeldspieler behielt den Überblick und schob aus 16 Metern flach die rechte Ecke ein (50.).

Lange hielt die Freude allerdings nicht an. Nach einem Ballverlust in der Vorwärtsbewegung ging es richtig schnell, Robert Herrmann fand Kaufmann im Sechzehner, der nahm das Leder an und vollstreckte eiskalt (62.). Hiller war diesmal chancenlos.

Nachdem die Sechzger in letzter Zeit oft spät noch zurückschlagen konnten, blieb diesmal ein weiterer Treffer verwehrt. Am Ende stand somit ein denkbar knapper und nicht minder bitterer Rückschlag im Kampf um den erhofften Aufstieg zu Buche.

Zeit, um nach dem Duell mit Würzburg durchzuschnaufen, bleibt nicht. Für die Köllner-Truppe geht es bereits am Dienstag wieder rund. Im Rahmen des 31. Spieltags gastieren die Sechzger am Abend beim KFC Uerdingen (19 Uhr).

Titelfoto: imago images/foto2press

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