"Siebenstelliges Leck": Türkgücü München nach Investor-Aus mit großen Geldsorgen

München - Der Fußball-Drittligist Türkgücü München hat nach dem Rückzug von Investor Hasan Kivran große finanzielle Schwierigkeiten eingeräumt.

Max Kothny (23), Geschäftsführer von Türkgücü München, gestand die Geldsorgen des Vereins.
Max Kothny (23), Geschäftsführer von Türkgücü München, gestand die Geldsorgen des Vereins.  © Sven Hoppe/dpa

"Wir haben ein siebenstelliges Leck", sagte Geschäftsführer Max Kothny (23) dem Internetanbieter MagentaSport.

Der Verein kämpfe "um die Nachlizenzierung. Ich gehe davon aus, dass wir mit der einen oder Anpassung die Saison sichern können." Der Club stehe in Gesprächen mit neuen Geldgebern.

Der Aufsteiger will seinen Kader weiter ausdünnen. "Der eine oder andere Spieler ist noch auf mich zugekommen, um über eine Vertragsaufhebung oder einen Transfer zu sprechen. Wir sind da offen", sagte Kothny bei BR24 Sport.

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Die Münchner starten am Montag gegen Dynamo Dresden ins neue Pflichtspieljahr in der 3. Liga. Sie müssen bis zum 21. Januar beim Deutschen Fußball-Bund nachweisen, dass bis zum Saisonende die Finanzierung gesichert ist.

Kivran hatte Türkgücü in den vergangenen drei Jahren von der sechstklassigen Landesliga bis in den Profifußball geführt.

Kurz vor dem Jahreswechsel bestätigten die Münchner den Rückzug des Investors. Kivrans 89 Prozent der Anteile an der Türkgücü Fußball GmbH stehen Kothny zufolge weiter zum Verkauf.

Titelfoto: Bildmontage: Sven Hoppe/dpa

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