Nach 40 Kilometer Verfolgungsjagd: Raser kracht in Polizeiautos und wehrt sich weiter

Landsberg am Lech - Mit Tempo 200 über den Seitenstreifen: Ein Raser hat sich südlich von Augsburg über fast 40 Kilometer eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert und ist erst nach einer heftigen Kollision gefasst worden.

Zwei Streifenwagen und ein Verkehrsschild konnten den rabiaten Raser schließlich ausbremsen.
Zwei Streifenwagen und ein Verkehrsschild konnten den rabiaten Raser schließlich ausbremsen.  © 123RF/Heiko Kueverling

Der 43-Jährige richtete auf seiner Flucht rund 35.000 Euro Sachschaden an, wie die Polizei am Freitag mitteilte.

Der Mann soll am Donnerstagnachmittag zunächst mit Tempo 200 statt 120 über die Autobahn bei Landsberg am Lech gerast sein und dabei auch auf dem Seitenstreifen gefährliche Überholmanöver riskiert haben.

Beim Versuch einer ersten Kontrolle durch die Polizei raste er auf einer Bundesstraße davon.

Am Südrand von Augsburg kam es schließlich zu einer Kollision mit zwei Streifenwagen und einem Verkehrsschild.

Nach Angaben der Polizei musste der Fahrer unter massivem Widerstand aus dem Auto geholt werden. Bei der Festnahme wurden der Mann und zwei Beamte leicht verletzt.

Titelfoto: 123RF/Heiko Kueverling

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