Ursache für Bahnunfall in München mit Millionenschaden geklärt

München - Bei einem Bahnunfall während einer technischen Fahrt waren am Mittwoch zwei Mitarbeiter der Deutschen Bahn verletzt worden - nun hat die Bundespolizei die Ursache ermittelt. 

Am Mittwoch kam es wegen des technischen Defekts zu einem Unfall. (Archiv)
Am Mittwoch kam es wegen des technischen Defekts zu einem Unfall. (Archiv)  © Peter Kneffel/dpa

Während der Fahrt in München war ein Kupplungsbolzen gebrochen, wie ein Sprecher am Freitag mitteilte. Es entstand Millionenschaden.

Die dazugehörige Kupplung hatte den Angaben nach ein Gespann aus zwei Lokomotiven mit einem Intercity verbunden. 

Nachdem der Bolzen gebrochen sei, seien sogenannte Luftkupplungsschläuche gerissen, was zu einem Druckverlust innerhalb des Bremssystems geführt habe. 

Dadurch sei es bei den beiden Lokomotiven sowie dem abgekoppelten Intercity zu einer maschinell eingeleiteten Schnellbremsung gekommen.

Weil die beiden Loks wegen ihres leichteren Gewichts schneller zum Stehen kamen, krachte der Intercity auf die hintere Lokomotive, wie es hieß. Zwei der fünf Bahn-Mitarbeiter wurden leicht verletzt. 

Den Schaden schätzt die Bundespolizei auf einen niedrigen, einstelligen Millionenbetrag.

Titelfoto: Peter Kneffel/dpa

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