Vorbild Kalifornien! Söder setzt auf Bayerns Erfolg durch Hightech

München - Nur mit Erfolg im internationalen Hightech-Wettbewerb kann Bayern nach Ansicht von Ministerpräsident Markus Söder (55, CSU) seinen Wohlstand langfristig sichern.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (55, CSU) hat Großes vor.
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (55, CSU) hat Großes vor.  © Tobias Hase/dpa

"Technik ist die Zukunft und über die Technik entscheidet sich am Ende auch wirtschaftlicher Wohlstand und demokratische Kultur", sagte der CSU-Chef am Donnerstag vor der Feier zur Gründung des sogenannten Munich Quantum Valley - einem entsprechenden Projekt zur Umsetzung eines Quantencomputers im Freistaat.

"Wir wollen international auf Augenhöhe mit Amerikanern, mit Chinesen sein und die besten Wirtschafts- und Wissenschaftsideen der Zukunft präparieren. Es soll für junge Menschen aus allen Ländern, aber vor allem aus Bayern, das Tor in eine Welt sein für die Zukunft", führte Söder aus.

Dazu würden jetzt völlig neue Computer kreiert, deren Möglichkeiten und Nutzen am Ende noch gar nicht absehbar seien, erklärt der Ministerpräsident. "Im Grunde genommen stehen wir vor einer Tür, wo unter dem Türspalt wir das Licht sehen, aber noch gar nicht ahnen, wohin wir gehen können."

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Für die Zukunft stellt sich Söder Bayern als Hightech-Land "so ein bisschen wie Kalifornien vor" mit der richtigen Work-Life-Balance durch modernste Jobs der Zukunft und ein entspanntes und schönes Leben in Bayern.

Quantencomputer sollen in den nächsten fünf Jahren in Bayern entwickelt werden

In dem Projekt "Munich Quantum Valley" bündeln die Bayerische Akademie der Wissenschaften, die Technische Universität München (TUM), die Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München, die Bayerische Akademie der Wissenschaften, die Fraunhofer-Gesellschaft und die Max-Planck-Gesellschaft bayernweit ihre Forschungs- und Entwicklungskapazitäten.

Gemeinsam wollen sie in den nächsten fünf Jahren mindestens zwei Quantencomputer entwickeln.

Titelfoto: Tobias Hase/dpa

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