Warnstufe vier! Erhebliche Lawinengefahr in Bayerischen Alpen

München - In Teilen der Bayerischen Alpen besteht aktuell die zweithöchste Lawinenwarnstufe. In den Allgäuern, Ammergauer und Werdenfelser Alpen sei die Gefahr oberhalb von 1800 Metern groß.

In Teilen der Bayerischen Alpen besteht aktuell die zweithöchste Lawinenwarnstufe. (Symbolbild)
In Teilen der Bayerischen Alpen besteht aktuell die zweithöchste Lawinenwarnstufe. (Symbolbild)  © Frank Rumpenhorst/dpa

Dies teilte der Lawinenwarndienst am Mittwochabend in München mit.

Im restlichen Alpenraum sei die Gefahr verbreitet erheblich. "Unternehmungen im Gebirge verlangen derzeit höchste Vorsicht und lawinenkundliches Beurteilungsvermögen", betonten die Experten.

Das Hauptproblem im Westen sei der Neuschnee.

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"Er kann sich in allen Expositionen spontan als Locker- und Schneebrettlawine lösen oder bereits durch geringe Zusatzbelastung sehr leicht als Schneebrettlawine ausgelöst werden", hieß es.

Oberflächliche Lawinen könnten besonders in den genannten Gefahrengebieten tiefere Schichten stören und oberhalb von 1800 Metern zu entsprechend großen Lawinen führen.

Außerdem kam es durch den starken Wind im gesamten Alpenraum Bayerns zu frischen Triebschneeansammlungen, die vor allem kammnah und in eingewehten Rinnen und Mulden sehr leicht von Wintersportlern auslösbar sind.

Seit Anfang der Woche fiel in höheren Lagen bis zu einem Meter Schnee, bis Donnerstagmittag sollen teils bis zu 60 weitere Zentimeter hinzukommen.

Titelfoto: Frank Rumpenhorst/dpa

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