Wenig Sonne, wärmer und deutlich mehr Regen: So spielte das Wetter im Juli verrückt

München/Offenbach - Relativ wenig Sonnenschein, überdurchschnittlich viel Regen und wärmer als früher - so ungefähr lässt sich die Juli-Bilanz des Deutschen Wetterdienstes (DWD) für den Freistaat zusammenfassen.

Das Wetter zeigte sich im Juli in Bayern vor allem nass.
Das Wetter zeigte sich im Juli in Bayern vor allem nass.  © Bildmontage: Karl-Josef Hildenbrand/dpa, wetteronline.de

Mit 140 Litern pro Quadratmeter sei Bayern nach dem Saarland das Bundesland mit den zweitmeisten Niederschlägen gewesen, teilte der DWD am Freitag mit.

Das ist rund 40 Prozent mehr Regen als im Vergleichszeitraum 1961 bis 1990 (101 Liter/Quadratmeter).

Besonders hob der DWD die Starkregenfälle hervor, die in den vergangenen Wochen für Überflutungen gesorgt hatten: am 8. Juli in Franken und Schwaben, am 17. und 18. Juli im Chiemgau und Berchtesgadener Land sowie zuletzt am Mittwoch im südlichen Oberbayern.

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Entsprechend seltener konnten die Bayern die Sonne genießen. Die Sonne schien etwa 205 Stunden lang - also weniger als im Vergleichszeitraum 1961 bis 1990 (221 Stunden).

In diesem Zeitraum wurden im Juli im Schnitt 16,6 Grad gemessen. 2021 war der Sommermonat mit durchschnittlich 17,8 Grad laut DWD um mehr als ein Grad wärmer.

Titelfoto: Bildmontage: Karl-Josef Hildenbrand/dpa, wetteronline.de

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