Wärmerekord: Damit zieht Deutschlands höchster Berg in die Geschichtsbücher ein

Garmisch-Parteikirchen - Das Jahr 2020 hat auf Deutschlands höchstem Berg den bisherigen Wärmerekord eingestellt.

Nebel zieht während des Sonnenuntergangs im Wettersteingebirge herein, in der Mitte ist die Zugspitze zu sehen.
Nebel zieht während des Sonnenuntergangs im Wettersteingebirge herein, in der Mitte ist die Zugspitze zu sehen.  © Angelika Warmuth/dpa

Wie die Umweltforschungsstation Schneefernerhaus am Montag mitteilte, lag die Durchschnittstemperatur auf der 2962 Meter hohen Zugspitze im vergangenen Jahr 2,1 Grad über dem langjährigen Mittelwert.

"Betrachtet man das gesamte vergangene Jahr, so lässt sich feststellen, dass innerhalb des 120 Jahre langem Messzeitraumes das Jahr 2020 zusammen mit dem Jahr 2011 das wärmste überhaupt war", erklärte Inga Beck von der Forschungsstation.

In dem bisherigen Wärmerekordjahr 2011 sei bereits einmal der Mittelwert um 2,1 Grad überschritten worden.

Der Deutsche Wetterdienst zeichnet auf der Zugspitze seit dem Jahr 1900 die Temperaturdaten auf. Der Spitzenwert 2020 waren 15 Grad Celsius am 6. August, der historische Sommerhöchstwert wurde mit 17,9 Grad im Juli 1957 gemessen.

Der niedrigste Wert im vergangenen Jahr auf dem Berg waren minus 19,6 Grad am Zweiten Weihnachtsfeiertag.

Der bislang kälteste Tag auf der Zugspitze wurde im Februar 1940 mit minus 35,6 Grad gemessen.

Titelfoto: Angelika Warmuth/dpa

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