Zu viel Kokain-Konsum! Grünen-Fraktionschefin Schulze hat die Nase gestrichen voll

München - Es ist ein großes Problem, das im Freistaat angegangen werden muss! Die Co-Fraktionschefin der Grünen im Bayerischen Landtag, Katharina Schulze (35), hat den steigenden Kokain-Konsum deshalb mehr als deutlich beklagt.

Ein Problem, das im Freistaat Bayern angegangen werden muss: Katharina Schulze (35, Grüne) hat den steigenden Kokain-Konsum beklagt.
Ein Problem, das im Freistaat Bayern angegangen werden muss: Katharina Schulze (35, Grüne) hat den steigenden Kokain-Konsum beklagt.  © Sven Hoppe/dpa

Die sichergestellten Mengen seien in den vergangenen Jahren gestiegen, vor allem in München. Die Zahl der Süchtigen in ambulanter oder stationärer Behandlung habe zugenommen.

Es geht um Menschenleben!

Zur Bekämpfung der Drogenkriminalität seien personell und finanziell gut ausgestattete Aufklärungs- und Hilfsangebote sowie Behandlungsplätze notwendig, sagte Schulze im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur.

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Zudem müssten die Strafverfolgungsbehörden "in die Lage versetzt werden, aufwendige Strukturermittlungen gegen hochkriminelle Organisationen im internationalen Drogenhandel durchzuführen. Hierbei muss insbesondere die italienische 'Ndrangheta' stärker ins Visier genommen werden, die den Kokainhandel in Europa dominieren soll", sagte die Abgeordnete.

Klar scheint deshalb ohne jeden Zweifel: So, wie es aktuell ist, kann es nicht bleiben. Es muss gehandelt und folglich auch entsprechend investiert werden.

Es ist jedenfalls eine klare und wichtige Forderung der Grünen-Politikerin angesichts gestiegener Zahlen im Freistaat.

Titelfoto: Sven Hoppe/dpa

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