Liebespaar setzt auf Zug-"Verkehr": Sex in S-Bahn löst Verspätung aus

München - Ein Liebespaar konnte es ganz offenbar nicht mehr aushalten, zu Hause anzukommen und ging sich in der S1 nach Freising nicht nur gegenseitig an die Wäsche.

Nicht mehr zügeln konnte sich ein Paar in der S1 nach Freising: Sie ließen ihren Trieben während der Fahrt freien Lauf. (Symbolbild)
Nicht mehr zügeln konnte sich ein Paar in der S1 nach Freising: Sie ließen ihren Trieben während der Fahrt freien Lauf. (Symbolbild)  © 123RF/lightfieldstudios

Am Donnerstagabend gegen 22.30 Uhr wurden die beiden von ihren niedersten Instinkten überwältigt - und suchten sich ein ungestörtes Plätzchen. Allerdings wenig erfolgreich.

Wie eine Sprecherin der Bundespolizei gegenüber TAG24 mitteilte, hätten sich die Liebeshungrigen in das nicht besetzte Führerhäuschen im hintersten Abteil des Zuges begeben, um dort Sex zu haben.

"Fahrgäste, die das beobachteten, haben daraufhin die Lokführerin über den Vorfall informiert, die ihrerseits auf der anderen Seite des Zuges im dortigen Führerstand ihrer Arbeit nachging", heißt es auf Nachfrage.

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Als sie sich in Freising angekommen von dem Treiben selbst überzeugen und das Paar zur Rede stellen wollte, waren die beiden bereits verschwunden. Vermutlich waren sie in der Zwischenzeit ausgestiegen.

"Daraufhin reinigte und desinfizierte die Lokführerin den Bereich gründlich, was zu einer etwa zehnminütigen Verspätung führte", begründete die Sprecherin die daraus folgende Verzögerung im Zugverkehr.

Zuvor befragte sie noch die Fahrgäste, die Zeugen des Aktes waren. Es wird wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses ermittelt.

Titelfoto: 123RF/lightfieldstudios

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