Bangen um die Drittliga-Lizenz: Überlebenskampf beim 1. FC Kaiserslautern!

Kaiserslautern - Satte zwölf Millionen Euro fehlen! Der 1. FC Kaiserslautern muss um die Drittliga-Lizenz und damit auch seine Existenz bangen.

Stehen vor einer ungewissen Zukunft: Kaiserslauterns Kicker Christoph Hemlein (l.), Florian Pick (M.) und Jan Löhmannsröben (r.).
Stehen vor einer ungewissen Zukunft: Kaiserslauterns Kicker Christoph Hemlein (l.), Florian Pick (M.) und Jan Löhmannsröben (r.).  © DPA

Die "Roten Teufel", die den direkten Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga anpeilten und sich einen entsprechenden Kader geleistet haben, stehen lediglich auf Platz zwölf der 3. Liga und haben zwölf Punkte Rückstand auf den Aufstiegsrelegationsplatz drei.

Zwar ist die Hoffnung noch da, mit einer großen Serie oben anzuklopfen, wahrscheinlich ist das bei der starken Konkurrenz allerdings nicht.

Um das Ziel Zweite Liga wenigstens in der kommenden Spielzeit angehen zu können, ist der FCK auf der Suche nach Investoren.

Laut SWR führt die Spur dabei nach Osteuropa und ins nahe gelegene Luxemburg.

"Es zählt nur noch eines: Die Lizenz für die nächste Drittliga-Saison bekommen", sagt der Aufsichtsratsvorsitzende Patrik Banf.

Um das zu schaffen, braucht er allerdings dringend Ruhe im Verein, was bei dem aufgeregten und gespaltenen Lauterer Umfeld schwierig zu bewerkstelligen sein dürfte - und nur über sportlichen Erfolgen ansatzweise funktionieren könnte.

"Der Lizenz muss sich alles andere unterordnen", verdeutlicht Banf die ernste Lage, für deren Entschärfung er und seine Kollegen nur noch gut acht Wochen Zeit haben.

Die Lauterer Spieler Jan Löhmannsröben (r.) und Florian Pick müssten eine gewaltige Serie hinlegen, um den Rückstand zur Tabellenspitze der 3. Liga noch entscheidend zu verkürzen.
Die Lauterer Spieler Jan Löhmannsröben (r.) und Florian Pick müssten eine gewaltige Serie hinlegen, um den Rückstand zur Tabellenspitze der 3. Liga noch entscheidend zu verkürzen.  © DPA

Denn am 15. März müssen die vollständigen Lizenz-Unterlagen beim DFB eingereicht werden.

Und die Chance, diese zu bekommen, ist nur dann gegeben, wenn Banf tatsächlich noch einen Investor findet, der bereit ist, eine hohe Summe in einen Drittligisten zu pumpen, bei dem es in- wie extern nicht läuft.

Auch im Kader hat sich in der Winterpause nichts verändert. Neuzugänge sind weit und breit nicht in Sicht.

Stattdessen muss Trainer Sascha Hildmann, der seinen glücklosen Vorgänger Michael Frontzeck nach einer 0:5-Klatsche gegen die SpVgg Unterhaching am 6. Dezember 2018 ablöste, darauf hoffen, dass sein durchaus talentierter, aber nicht überragender Drittliga-Kader in einen positiven Lauf kommt und ein Betzenberg-Wunder schafft.

Realistisch ist das aber nicht. Aber wer hätte vor der Saison ahnen können, dass der Ex-Jenaer-Stürmer Timmy Thiele, auf dem die Offensivhoffnungen ruhten, zwar fit bleibt, aber in 20 Spielen nur dreimal trifft?

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