Klare Botschaft: 1. FC Köln trauert mit Angehörigen von Terror-Opfern in Halle

Köln - Fußball-Bundesligist 1. FC Köln trauert mit den Angehörigen der Opfer des Anschlags auf eine Synagoge in Halle/Saale.

Die Mannschaft des 1. FC Köln steht zusammen.
Die Mannschaft des 1. FC Köln steht zusammen.  © 1. FC Köln/Twitter

In einem Tweet verkündete der Club, dass sich der Fußball da nicht heraushalten dürfe.

"Niemand darf sich raushalten, wenn Juden nicht angstfrei beten können und Terror wie in Halle möglich ist", twitterte der Kölner Club.

Genau aus diesem Grunde engagiere sich der 1. FC Köln für Vielfalt. "Wir fühlen mit den Angehörigen der Opfer und wünschen den Verletzten vollständige Genesung", teilte der Club mit.

Nach dem Anschlag in Halle/Saale haben Politik, Kirchen und Muslime in Nordrhein-Westfalen ihre Solidarität mit der jüdischen Gemeinschaft Deutschlands demonstriert.

Mit einer Schweigeminute an der Neuen Synagoge in Düsseldorf setzten NRW-Spitzenpolitiker am Donnerstagmorgen ein Zeichen der Verbundenheit.

Auch der Landtag gedachte der Opfer des Anschlags. In Düsseldorf, Köln, Essen und Solingen waren am Donnerstag und Freitag Mahnwachen und Gedenkminuten geplant.

Ein schwerbewaffneter mutmaßlicher Rechtsextremist hatte am Mittwoch versucht, die Synagoge in Halle in Sachsen-Anhalt zu stürmen und unter den Gläubigen ein Blutbad anzurichten.

Als der Versuch scheiterte, soll er vor der Synagoge und in einem nahen Döner-Imbiss zwei Menschen erschossen haben.

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