Armin Veh verlässt 1. FC Köln nach der Saison

Köln – Der Geschäftsführer des 1. FC Köln Armin Veh wird seinen bis Juni 2020 laufen Vertrag nicht verlängern.

Armin Veh (58) wird am Sommer 2020 nicht mehr Geschäftsführer des 1. FC Köln sein.
Armin Veh (58) wird am Sommer 2020 nicht mehr Geschäftsführer des 1. FC Köln sein.  © dpa/Patrick Seeger

Dies teilte der Verein am Donnerstag auf seiner Website mit.

"Ich möchte mich beim neuen Vorstand um Dr. Werner Wolf für die vertrauensvollen Gespräche ausdrücklich bedanken", wird Veh auf der Website zitiert.

Die Gründe für den Ausstieg beim Bundesligisten wären laut Veh persönlicher Natur: "Ich stehe seit mehr als 30 Jahren im Profifußball in der ersten Reihe und habe in den Überlegungen und Gesprächen über die Zukunft gespürt, dass ich derzeit nicht über den Sommer hinaus planen und mich auf einen derart verantwortungsvollen Job festlegen möchte."

Es sei ihm zudem wichtig gewesen frühzeitig für "Klarheit zu sorgen" um dem Verein Planungssicherheit und Zeit zu geben. Wichtigstes Ziel sei im Moment jedoch der Klassenerhalt stellte Veh in der Mitteilung klar.

Der 58-Jährige hatte im Dezember 2017 als Geschäftsführer bei den Kölnern angefangen. Zuvor hatte er sich als Meistertrainer einen Namen gemacht.

Gerüchten zufolge sei Labbadia als Trainerkandidat im Gespräch. Er könnte den bisher erfolglosen Trainer Achim Beierlorzer beerben.

Update, 11.45 Uhr: Fans freuen sich über Abgang

Die Fans des Effzeh sind sich in den sozialen Medien einig. Vehs Abgang wird teilweise gefeiert, seine Arbeit kritisiert.

So schreibt ein Fan bei Twitter nur kurz: "Gott sei dank!"

Twitterin Sonja60599368 wirft dem Geschäftsführer vor: "Er war verantwortlich für den Wechsel des Vorstands und des Trainers. Er wollte Baierlorzer. Jetzt sieht es mal wieder richtig schlecht beim FC aus und dann geht er aus "persönlichen Gründen“? Guter Witz. Warum wartet er noch? Er kann auch DIREKT gehen. Danke für nichts!"

Auch bei Facebook wird nicht mit Kritik gespart: "Den Verein vor die Wand gesetzt - Mission erfüllt , würde ich sagen!" schreibt dort ein User.

Ein anderer: " Endlich mal eine gute Nachricht vom FC! Bitte sofort beurlauben! Hätte schon beim Abgang des alten Vorstands gehen müssen."

Ein Twitter-User fasst die Meinung der meisten in einem GIF zusammen, in dem eine wilde Party zu sehen ist.

Es scheint, als würde niemand dem Geschäftsführer eine Träne hinterher weinen.

(Rechtschreibung der Posts übernommen.)

Titelfoto: dpa/Patrick Seeger

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