Kein Alkohol, früh ins Bett: 1. FC Köln "feiert" Karnevalssitzung

Das Team des 1. FC Köln bei der traditionellen Karnevalssitzung.
Das Team des 1. FC Köln bei der traditionellen Karnevalssitzung.  © DPA

Köln - Karneval trotz klarer Abstiegsgefahr: Der 1. FC Köln feierte am Mittwochabend die traditionelle Karnevalssitzung des Fußball-Bundesligisten. Im Blickpunkt stand Torhüter Timo Horn, der im Schiedsrichterdress mit dicker Brille den viel kritisierten Videoassistenten aufs Korn nahm.

Die Führungsetage des sich sportlich im Aufschwung befindlichen 1. FC Köln mit Vizepräsident Toni Schumacher oder dem neuen Sportdirektor Armin Veh zog in grün schillerndem Piraten-Outfit, stilecht mit Papagei auf der Schulter, in den Saal ein.

Der neue Torjäger Simon Terodde, 1,92 Meter groß und mit drei Toren Matchwinner gegen Gladbach und in Hamburg, erschien als Zwerg.

Die Stimmung war nach insgesamt drei Siegen in Folge ausgelassen, wenngleich die Profis schon das kommende Spiel gegen den FC Augsburg am Samstag im Blick hatten.

"Es ist gut, mal ein bisschen zu feiern. Aber alles in Maßen. Gut, dass der Trainer klare Vorgaben gemacht hat", sagte Abwehrspieler Maroh. Der neue Coach Stefan Ruthenbeck verordnete "Keinen Alkohol und früh ins Bett!". Für den 45 Jahre alten gebürtigen Kölner war es wie für Sportdirektor Veh die erste "Effzeh"-Sitzung.

Ruthenbecks Kostüm-Thema war "Kind der Achtziger" im Stil vom Comedian Atze Schröder: Hellblauer Trainingsanzug aus Ballonseide und Adiletten, dazu eine Lockenperücke und Goldrand-Sonnenbrille.

Torhüter Timo Horn (l.) im Schiedsrichterdress, Stefan Ruthenbeck im Kleid der 80er.
Torhüter Timo Horn (l.) im Schiedsrichterdress, Stefan Ruthenbeck im Kleid der 80er.  © DPA

Titelfoto: DPA


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