1. FC Köln: Die harte Effzeh-Hinrunde im Rückblick

Köln – Nach einem Endspurt mit drei Siegen beendete der 1. FC Köln die Hinrunde auf einem Nichtabstiegsplatz. Danach sah es lange Zeit nicht aus. Ein Rückblick.

August: Erster Sieg in Freiburg

Angesichts des Spielplans war ein holpriger Start der Kölner voraussehbar gewesen. Im Pokal in Wehen gelang das Weiterkommen erst im Elfmeterschießen. In der Liga gab es zwei knappe Niederlagen in Wolfsburg (1:2) und gegen Dortmund (1:3).

Der späte 2:1-Sieg in Freiburg sorgte für etwas Erleichterung. Für mehr allerdings nicht.

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September: Der FC schlittert in die Krise

Auch wenn Köln beim Duell in München zumindest eine Halbzeit lang mithalten konnte, setzte es am Ende ein deutliches 0:4. Die negative Tendenz sollte leider andauern. Auch gegen Mönchengladbach (0:1) und Hertha BSC (0:4) setzte es Niederlagen.

Köln rutschte auf Platz 17. FC-Trainer Achim Beierlorzer war angesichts der Zwischenbilanz von drei Punkten aus sechs Spielen angezählt.

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Oktober: Erst Mini-Serie, dann peinliches Pokalaus

Im Oktober erkämpfte sich der FC auf Schalke nach Rückstand noch einen Punkt, der sich anfühlte wie ein Sieg. Kölns Trainer Beierlorzer wollte eine Serie starten, die allerdings früh endete. Es gelang zwar ein souveräner 3:0-Heimsieg gegen Paderborn, danach gab es allerdings ein 1:3 beim Abstiegskonkurrenten Mainz.

Im Pokal war für den FC bereits in der zweiten Runde Schluss. Nach einer schwachen und peinlichen Vorstellung verlor der Bundesligist beim Viertligisten 1. FC Saarbrücken.

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November: Beierlorzer muss gehen, Veh geht ebenfalls

Als die Kölner auch das Abstiegsduell in Düsseldorf verloren, wurden die Rufe nach einem neuen Trainer immer lauter. Beierlorzer bekam jedoch noch eine Chance im Heimspiel gegen Hoffenheim. Köln verlor höchst dramatisch durch einen Elfmeter durch Videobeweis in der Nachspielzeit. Beierlorzer musste gehen, Sportdirektor Veh ging freiwillig.

Der neue FC-Vorstand um Präsident Werner setzte auf die Doppellösung Markus Gisdol und Horst Heldt. Deren Einstand in Leipzig misslang (1:4). Gegen Augsburg gab es immerhin mal wieder einen Punkt.

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Dezember: Unter Trainer Gisdol gelingt die Wende

Beim Duell mit Mitaufsteiger Union Berlin erreichte der 1. FC Köln dann den sportlichen Tiefpunkt der bisherigen Saison. Nach einer katastrophalen Leistung unterlagen die Kölner mit 0:2. Das Team präsentierte sich abstiegsreif.

Aber der neue FC-Coach fand offenbar die richtige Ansprache und hauchte der Truppe neues Leben ein. Köln gewann überraschend und dank großen Einsatzes das Derby gegen Leverkusen mit 2:0. Es folgten ein 4:2-Auswärtssieg in Frankfurt und ein 1:0-Heimsieg gegen Bremen.

Köln überwinterte damit auf einem Nichtabstiegsplatz und Gisdols Mut zur Jugend zahlte sich aus.

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Titelfoto: Marius Becker/dpa

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