Köln verliert Kellerduell in Mainz nach Führung noch 1:3

Mainz – Köln verliert das Kellerduell: Am Freitagabend unterlag der 1. FC Köln mit 1:3 beim FSV Mainz 05. Vor 33.500 Zuschauern in der Opel-Arena brachte Simon Terodde (14.) Köln in Führung, bevor die Mainzer Jean-Paul Boetius (21.), Robin Quaison (57.) und Levin Öztunali (82.) das Spiel drehten.

Die Kölner jubeln nach der 0:1-Führung durch Simon Terodde.
Die Kölner jubeln nach der 0:1-Führung durch Simon Terodde.  © Thomas Frey/dpa

FC-Trainer Beierlorzer schickte im Kellerduell zum dritten Mal in Folge die gleiche Startelf ins Rennen. Für Torhüter Timo Horn war es das 250. Pflichtspiel für den 1. FC Köln.

Und es waren die Kölner, die besser starteten. Nach drei Minuten kam Terodde erstmals zum Abschluss, in der Folge zählte ein Treffer von Kainz wegen einer Abseitsstellung nicht.

Als der Ball dann zum zweiten Mal im Netz zappelte, stand es 1:0 für den FC. Köln hatte sich schön durch das Mittelfeld kombiniert, bevor Goalgetter Terodde aus der Drehung sein drittes Saisontor erzielte (14.).

Fast hätten die Mainzer im direkten Gegenzug ausgeglichen, aber Horn rettete gegen Boetius. Leider wurden die Kölner dannr sehr passiv und brachten die Gastgeber so ins Spiel.

Boetius nutzte seine nächste Chance und ließ die Kölner Abwehr schlecht aussehen (21.).

Auf Seiten der Kölner zeigten sich einige Spieler wie Ehizibue oder auch Skhiri ungewohnt fehlerhaft. Nach dem eigenen Tor hatten die Geißböcke das eigene Offensivspiel weitgehend eingestellt. Das Unentschieden nach 45 Minuten war leistungsgerecht.

Mainzer Quaison dreht das Spiel, kein Handelfmeter für Köln

Der Mainzer Robin Quaison trifft zum 2:1.
Der Mainzer Robin Quaison trifft zum 2:1.  © dpa/Thomas Frey

Köln kam besser aus der Kabine und besonders Schaub hatte sich etwas vorgenommen. Der Österreicher scheiterte zweimal knapp (49./52.).

Das Tor machte aber leider Mainz. Stürmer Quaison fasste sich ein Herz und traf aus knapp 30 Metern (57.).

Köln zeigte sich wenig geschockt und hätte die Chance zum Ausgleich bekommen müssen. Der gerade erst mit Gelb verwarnte Mainzer Niakhaté
wehrte eine Flanke von Schindler im Strafraum mit der Hand ab. Aber Schiedsrichter Willenborg gab trotz Überprüfung keinen Elfmeter.

Köln rannte weiter an, Cordoba kam dann für Schindler. Aber wirklich gute Chancen konnte sich der Aufsteiger nicht erspielen.

In den letzten zehn Minuten ging Köln dann volles Risiko und brachte mit Modeste den dritten Stürmer. Die Maßnahme ging aber nach hinten los. Mainz nutzte einen Konter zum 3:1. Beim Abschluss von Öztunali in die kurze Ecke sah Horn schlecht aus (82.).

Durch die Niederlage ist die Kölner Mini-Serie vorbei und das Team rutscht hinter die Mainzer (13.) auf Platz 16. Bereits am Dienstag (29. Oktober) steht für den FC das nächste Spiel an. Die Geißböcke reisen zum 1. FC Saarbrücken.

Kölner Anhänger brannten in Mainz mehrfach Bengalos ab.
Kölner Anhänger brannten in Mainz mehrfach Bengalos ab.  © Thomas Frey/dpa
Der Kölner Kingsley Schindler (r) und der Mainzer Aaron Martin kämpfen um den Ball.
Der Kölner Kingsley Schindler (r) und der Mainzer Aaron Martin kämpfen um den Ball.  © Thomas Frey/dpa

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