FC-Sportdirektor Horst Heldt: "Kader nicht auf Abstiegskampf ausgerichtet"

Köln – Kölns neuer Sportdirektor Horst Heldt (49) hält den Kader des 1. FC Köln für qualitativ stark genug und fordert Mentalität im Abstiegskampf. Ob es im Winter Neuzugänge geben wird, ist noch offen.

Horst Heldt (49) ist seit dem 19. November Sportdirektor des 1. FC Köln.
Horst Heldt (49) ist seit dem 19. November Sportdirektor des 1. FC Köln.  © Uwe Anspach/dpa

"Der Schlüssel zur Rettung sind nicht zig weitere Zugänge, sondern ist die Bereitschaft, den Extrameter zu gehen. Die ist absolut vorhanden. Aber es ist zurzeit nicht jeder in der Lage, diesen Extrameter zu gehen", sagte Heldt dem "Kölner Stadtanzeiger".

Der 49-Jährige, der in der vergangenen Woche als Sportchef beim Tabellen-17. vorgestellt wurde, wolle sich in Bezug auf Transfers in den nächsten Wochen mit den Vereinsgremien besprechen: "Dann müssen wir die Grundsatzentscheidung treffen, inwieweit wir bereit sind, ins Risiko zu gehen."

Bei der Frage nach Zugängen wolle er zuerst in den Nachwuchsbereich schauen: "Da sind wir sehr gut aufgestellt, dahin geht mein erster Blick."

Das erste Match in der Verantwortung des neuen Trainers Markus Gisdol hatte der Traditionsclub am vergangenen Samstag 1:4 in Leipzig verloren.

Heldt ist dennoch überzeugt, dass die Kölner über einen guten Kader verfügen. "Er ist gespickt mit Spielern, die viel Qualität haben, aber vielleicht auch noch Zeit benötigen." Das Problem sei, dass der Kader "in dieser Form nicht auf Abstiegskampf ausgerichtet ist".

Der Einstand von Trainer Gisdol und Sportdirektor Heldt ging beim 1:4 in Leipzig daneben.
Der Einstand von Trainer Gisdol und Sportdirektor Heldt ging beim 1:4 in Leipzig daneben.

Titelfoto: Uwe Anspach/dpa

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