1. FC Köln raus aus dem Keller? Es kommt auch auf die Fans an!

Köln - Der 1. FC Köln will raus aus den Abstiegsrängen - spätestens zum Ende der Saison.

Können die Fans des 1. FC Köln ihren Verein aus der Misere jubeln?
Können die Fans des 1. FC Köln ihren Verein aus der Misere jubeln?  © Marius Becker/dpa

Das ist ein langer Weg, aber wir werden es schaffen, versprach Sportchef Horst Heldt.

Als ersten Schritt will der 1. FC Köln das Kellerduell gegen den FC Augsburg am Samstag (15.30 Uhr/Sky) gewinnen.

"Natürlich geht es darum, Punkte zu machen", sagte Trainer Markus Gisdol.

Die FC-Verantwortlichen lehnen es indes ab, die Partie als Abstiegs-Endspiel anzusehen.

"Mit einer Niederlage ist man genauso wenig abgestiegen, wie mit einem Sieg gerettet", sagte Gisdol vor dem Spiel.

Für den neuen FC-Coach und Heldt ist das Duell mit dem direkten Konkurrenten das erste Heimspiel in sportlicher Verantwortung in Köln.

Die beiden waren am 18. November gemeinsam in ihren neuen Funktionen vorgestellt worden. Damit hatte der abstiegsbedrohte Verein auf die anhaltende Erfolglosigkeit reagiert:

Der FC rangiert in der Tabelle derzeit mit nur sieben Punkten auf Abstiegsplatz 17. Das erste Spiel mit Gisdol und Heldt hatte Köln am vergangenen Wochenende bei RB Leipzig verloren (1:4).

Fans sollen den Gegnern des 1. FC Köln wieder Angst machen

Horst Heldt bei seiner Vorstellung als neuer Sportdirektor des 1. FC Köln am 19. November.
Horst Heldt bei seiner Vorstellung als neuer Sportdirektor des 1. FC Köln am 19. November.

Trotz der Niederlage traut Heldt der Mannschaft die Wende zu. "Ich bin von diesem Kader überzeugt", sagte er der "Kölnischen Rundschau".

Transfers im Winter schließe er allerdings nicht aus, genauso wenig wie die Zusammenarbeit mit einem Psychologen.

"Wir haben darüber gesprochen, und ich bin der Letzte, der sich solchen Dingen verweigert", sagte Heldt dem "Kicker".

Momentan sehe Heldt die Spieler in guter mentaler Verfassung.

"Ich erkenne, dass sie sehr konzentriert und engagiert arbeiten, dass sie die Situation verändern wollen", sagte Heldt. Für einen Sieg gegen Augsburg seien jedoch auch die Fans in der Pflicht.

"Wir sind natürlich in erster Linie gefordert. Aber wir schaffen das nicht alleine", sagte Heldt. Es werde Phasen im Spiel geben, in denen es nicht so gut läuft. "In diesen Momenten zeigt sich der Charakter eines Traditionsvereins. Ziel muss es sein, dass die Gegner wieder Angst haben, hierher zu kommen."

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