1. FC Köln zieht Reißleine: Achim Beierlorzer muss gehen

Köln – Nach der dramatischen 1:2-Heimniederlage gegen Hoffenheim hat sich der 1. FC Köln wie erwartet von Trainer Achim Beierlorzer (51) getrennt.

Trainer Achim Beierlorzer (51) muss den 1. FC Köln verlassen.
Trainer Achim Beierlorzer (51) muss den 1. FC Köln verlassen.

Der Verein gab die Entscheidung am Samstagmittag bekannt. Zuvor hatte es eine Krisensitzung am Geißbockheim gegeben.

"Ich bedauere, dass ich den FC in diesen vier Monaten nicht zum gewünschten sportlichen Erfolg führen konnte. Ich habe mich in diesem tollen Verein zu jeder Zeit wohl gefühlt", so Achim Beierlorzer während einer Pressekonferenz am Geißbockheim.

André Pawlak und Manfred Schmid übernehmen die Betreuung der FC-Profis.

Am Freitagabend hatte der 1. FC Köln die achte Niederlage im elften Saisonspiel eingefahren. Das entscheidende Tor war dabei durch einen Foulelfmeter nach Videobeweis in der Nachspielzeit gefallen.

Unmittelbar nach Spielende hatte der FC bereits die Vertragsauflösung mit Geschäftsführer Armin Veh bekannt gegeben. Dessen Job übernimmt interimsmäßig Frank Aehlig (TAG24 berichtete).

Mit sieben Punkten steht der Aufsteiger auf Platz 17, was den direkten Wiederabstieg bedeuten würde. Dazu kommt noch das blamable Aus im DFB-Pokal in Saarbrücken.

Nach der Länderspielpause reist der 1. FC Köln zum Auswärtsspiel nach Leipzig.

Update, 16.43 Uhr: Labbadia sagt Köln ab

Bruno Labbadia wird nicht neuer Trainer beim 1. FC Köln. Der 53-Jährige hat dem Tabellen-17. der Fußball-Bundesliga abgesagt, die Nachfolge des am Samstag beurlaubten Cheftrainers Achim Beierlorzer anzutreten.

"Wir haben bei Bruno angefragt, ob er für ein Gespräch zur Verfügung steht. Er hat abgelehnt. Ich hätte mir das gut vorstellen können", sagte Kölns kommissarischer Sportlicher Leiter Frank Aehlig am Samstag vor Journalisten.

Labbadia, der einst für Köln als Stürmer auflief, ist seit dem Ende seiner Trainer-Amtszeit beim VfL Wolfsburg im Sommer vereinslos. Die Wölfe hatte Labbadia zuvor vor dem Abstieg gerettet und in die Europa League geführt.

Titelfoto: dpa/Roland Weihrauch

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