Lok Leipzig gewinnt Keller-Drama! Adler trifft und Kirsten hält Elfer

Leipzig - Der Junge ist zur Zeit gut drauf! Nicky Adler hat seinen 1. FC Lok Leipzig mit seinem Siegtor beim 1:0 (0:0) gegen Aufsteiger FSV Optik Rathenow (vorerst) aus dem Keller der Regionalliga Nordost geschossen. Den Dreier hat Keeper Benjamin "Benny" Kirsten festgehalten.

Großer Jubel bei Lok Leipzig: Der Regionalligist feierte am Samstag einen knappen 1:0-Erfolg gegen Optik Rathenow. (Archivbild)
Großer Jubel bei Lok Leipzig: Der Regionalligist feierte am Samstag einen knappen 1:0-Erfolg gegen Optik Rathenow. (Archivbild)  © Screenshot/Facebook 1. FC Lokomotive Leipzig

Es war die Begegnung des 17. gegen den 18. der Tabelle. Abstiegskampf pur also am Samstagnachmittag vor 2275 Zuschauern im Bruno-Plache-Stadion zu Leipzig - mit dem besseren Ende für die Hausherren.

Der 1. FC Lok hatte die ersten 15 Minuten der Partie gegen die Brandenburger im Griff, Sascha Pfeffer (5.) und Matthias Steinborn (14.) vergaben die besten Chancen.

Die Gäste aus Rathenow lauerten auf Konter, waren aber sonst ungefährlich. So blieb es zur Pause beim 0:0, auch weil Steinborn kurz vor dem Halbzeitpfiff noch das 1:0 liegen ließ (45.).

Sein Teamkollege Adler machte es im zweiten Durchgang besser: Steinborn mit einem langem Einwurf auf Ryan Malone, der legt rüber zum Angreifer und Adler köpft zur Führung ein (53.).

Innerhalb von nicht einmal zwei Minuten sah Rathenows Verteidiger Leon Hellwig die Ampelkarte - der FSV nur noch zu Zehnt (71.).

Dann ertönte bei einem Angriff der Gäste plötzlich ein Pfiff: Wegen eines Handspiels Paul Schinke zeigte Schiedsrichter Michael Wilske auf den Punkt, Elfmeter! Doch mit einer starken Parade hielt Keeper Benny Kirsten den Strafstoß von Murat Turhan (82.). Die Parade sollte am Ende zum Sieg reichen!

Nach dem 2:4 bei der VSG Altglienicke gibt es den nächsten Erfolg für das Team von Interimstrainer Björn Joppe, das von Platz 17 auf 13 klettert. Am kommenden Freitag geht es für den 1. FCL weiter nach Nordhausen, dort steigt ab 19 Uhr das Duell gegen den Fünften Wacker.

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