Lok Leipzig gewinnt Eröffnungsspiel der neuen Regionalliga-Saison dank Zickert

Leipzig - Der 1. FC Lokomotive Leipzig hat das Eröffnungsspiel der Regionalliga Nordost gewonnen. Die Probstheidaer setzten sich am Freitagabend mit 2:1 (1:1) gegen Hertha BSC II durch und stehen damit vorerst an der Tabellenspitze. Dennis Jastrzembski brachte die Gäste blitzschnell in Führung, Neuzugang Aykut Soyak (38.) glich noch vor der Pause aus. In der zweiten Halbzeit erzielte Kapitän Robert Zickert (58.) vor 3115 Zuschauern im Bruno-Plache-Stadion den Siegtreffer.

Mit einem Kanonenschlag im Bruno-Plache-Stadion wurde die neue Regionalliga-Saison eröffnet.
Mit einem Kanonenschlag im Bruno-Plache-Stadion wurde die neue Regionalliga-Saison eröffnet.  © Picture Point/K. Dölitzsch

Abtasten war nach einem Kanonenschlag zur Eröffnung der neuen Regionalliga-Saison Fehlanzeige.

Im eigenen Strafraum hatte der FCL den Ball verloren. Muhammed Kiprit schnappte ihn sich, legte nach links raus auf Dennis Jastrzembski und der ließ sich die Chance nicht entgehen, traf zum 1:0 für die Hertha-Bubis (1.).

Lok wurde schnell kalt erwischt, hatte in der Folge große Probleme, das eigene Spiel aufzuziehen.

Es ging hin und her, Ausgleich und 0:2-Rückstand waren jeweils drin. Das Spiel stand auf der Kippe. Und die Leipziger kamen zurück!

Neuzugang Aykut Soyak fasste sich ein Herz und zog aus der zweiten Reihe einfach mal ab. BSC-Keeper Dennis Smarsch konnte den Ball nicht abwehren - 1:1 (38.).

Robert Berger (43.) und Djamal Ziane (44.) hätten das Spiel sogar noch vor dem Seitenwechsel drehen können, ihre Großchancen verwerteten sie aber nicht.

Zickert mit der Entscheidung

Kapitän Robert Zickert (M.) erzielte das Siegtor für Lok Leipzig.
Kapitän Robert Zickert (M.) erzielte das Siegtor für Lok Leipzig.  © Picture Point/K. Dölitzsch

Innerhalb von zwei Minuten kurz nach Wiederbeginn hätte Lok gut und gern das 2:1 machen können, machten sie aber nicht.

Doch dann klappte es: Kapitän Robert Zickert vollendete einen Freistoß von Ziane in der 58. Minute volley zur erstmaligen Führung.

Die Hauptstädter waren sichtlich geknickt, hatten große Mühe, sich Möglichkeiten zum Ausgleich herauszuspielen.

Nach einer Trinkpause warfen die Berliner Bubis aber noch einmal alles nach vorn, kamen in der Nachspielzeit aber weder durch Timur Gayret (90.+4) noch durch Jessic Gaitan Ngankam zum 2:2.

So zitterte sich die Loksche am Ende zu einem knappen aber nicht unverdienten 2:1-Heimsieg am 1. Spieltag. Der anschließende Jubel und die Erleichterung im "Bruno" waren grenzenlos.

Schon am Mittwoch geht's in die erste Englische Woche, dann sind die Blau-Gelben zu Gast bei Rot-Weiß Erfurt. Anpfiff ist 19.30 Uhr.

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