"Sieg Heil"-Ermittlungen gegen Lok Leipzig: Jetzt steht das Resultat fest

Leipzig - Die Staatsanwaltschaft Berlin hat die Ermittlungsergebnisse im Rahmen der angeblichen "Sieg Heil"-Rufe der Anhänger des 1. FC Lokomotive Leipzig präsentiert und ihre Entscheidung gefällt.

Das Ermittlungsverfahren wegen angeblicher "Sieg Heil"-Rufe seitens der Lok-Anhänger wurde eingestellt. (Archivbild)
Das Ermittlungsverfahren wegen angeblicher "Sieg Heil"-Rufe seitens der Lok-Anhänger wurde eingestellt. (Archivbild)  © Picture Point

Wie die Behörde dem Fußball-Regionalligisten mitteilte, wurde das Ermittlungsverfahren gemäß § 170 Abs. 2 StPO eingestellt. Nach Auswertung des Videomaterials aus der Ligapartie bei der VSG Altglienicke im Oktober 2018 (Lok verlor 2:4) sei entgegen der anwesenden Augen- und Ohrenzeugen nicht "Sieg Heil" gerufen worden, sondern "Niemals".

Kurz nach dem die Gerüchte aufgekommen waren, gab der Verein direkt ein Statement ab und wies die Anschuldigungen von sich.

"Wir können komplett ausschließen, dass unsere Fans derartiges gesungen haben", heißt es in einer offiziellen Mitteilung (TAG24 berichtete). Es handele sich um ein Fan-Lied, das seit Jahren gesungen würde. Die letzte Zeile des Songs lautet demnach: "Der 1. FC Lok Leipzig, der wird niemals untergeh'n ... niemals!"

Nach eigenen Angaben sei die Einstellung des Verfahrens gegen die Probstheidaer "allen klar" gewesen, so der Verein. Die Anschuldigungen wurden als "riesiger Rotz" beschrieben.

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