Lisiewicz-Einstand gelungen! Lok Leipzig mit Kantersieg zum Jahresauftakt

Leipzig - Der 1. FC Lokomotive Leipzig hat das erste Ligaspiel im Jahr 2019 gewonnen. Das Team von Neu-Trainer Rainer Lisiewicz (69) setzte sich am Sonntagnachmittag klar mit 5:0 (4:0) gegen den FSV Union Fürstenwalde durch. Vor 3341 Zuschauern im Bruno-Plache-Stadion waren Ryan Malone (4./Foulelfmeter), Kevin Schulze (15.), Sascha Pfeffer (25.) und Matthias Steinborn (42., 90.+1) erfolgreich. In der ersten Halbzeit gab es aus kuriosen Gründen eine lange Spielunterbrechung.

Lok Leipzigs neuer Cheftrainer und Klub-Urgestein Rainer Lisiewicz (69) feierte mit seiner Mannschaft direkt einen deutlichen 5:0-Erfolg über Union Fürstenwalde.
Lok Leipzigs neuer Cheftrainer und Klub-Urgestein Rainer Lisiewicz (69) feierte mit seiner Mannschaft direkt einen deutlichen 5:0-Erfolg über Union Fürstenwalde.  © Picture Point

Nach der schneebedingten Absage letzten Sonntag in Bischofswerda ging es für die Probstheidaer unter dem neuen Coach also mit einem Heimspiel ins neue Jahr. Nach zuletzt elf ungeschlagenen Ligapartien war die blau-gelbe Brust breit.

Und es ging direkt gut los: Bereits in der 3. Minute gab es Elfmeter für die Hausherren im "Bruno". Matthias Steinborn sprintete in den Strafraum und ging nach einem Halten von Filip Krstic zu Boden - Schiedsrichter Eugen Ostrin (Eisenach) zeigte auf den Punkt. Ryan Malone trat an und erzielte das 1:0 (4.).

Schon zehn Minuten später legten sie nach! Nach herrlicher Vorarbeit vom jungen Maximilian Pommer traf der ehemalige Junioren-Nationalspieler Kevin Schulze zum 2:0 (15.).

Anschließend musste einer der Linienrichter lange behandelt werden. Offensichtlich hatte er eine Zerrung erlitten. Minutenlang wurde beraten und nach etwa 25 Minuten konnte schließlich ein Aushilfs-Linienrichter vom TSV Lobstädt gefunden werden (TAG24 berichtete).

Kurz nach dem verletzungsbedingten Wiederbeginn machte der FCL schon alles klar: Pommer spielte den Ball von der rechten Seite auf Sascha Pfeffer, der mit einer Direktabnahme das Ergebnis auf 3:0 stellte (25.). Und auch das 4:0 fiel noch vor der Halbzeit: Steinborn umkurvte Torhüter Paul Büchel und schob ein (42.).

Nach einer gespielten Stunde flog Tim Häußler nach einem groben Foulspiel an Steinborn mit Rot vom Platz. Er hatte ihn mit seinem Fuß an der Brust getroffen (61.). Kurz vor dem Spielende konnte sich auch der insgesamt eher beschäftigungslose Keeper Benny Kirsten auszeichnen und einen Nachschuss auf seinen Kasten stark parieren (82.). Steinborn setzte mit dem 5:0 den Schlusspunkt und schnürte den Doppelpack (90.+1)

Kommenden Freitag (19 Uhr) tritt die Lisiewicz-Truppe beim Sechsten und damit neuen Tabellennachbarn SV Babelsberg an.

Musste die Begegnung nach 15 Minuten wegen seines verletzten Linienrichters unterbrechen: Eugen Ostrin (33) aus Eisenach.
Musste die Begegnung nach 15 Minuten wegen seines verletzten Linienrichters unterbrechen: Eugen Ostrin (33) aus Eisenach.  © Picture Point

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