Trotz Rückenwind und Herbstkälte: Lok Leipzig kommt gegen Meuselwitz ins Schwitzen

Meuselwitz - Dank zehn Punkten in den letzten vier Pflichtspielen reiste Lok Leipzig am Samstag mit ordentlich Rückenwind nach Meuselwitz. Die Vorletzten der Tabelle zeigten sich jedoch wenig beeindruckt vom Erfolg der Leipziger und sicherten sich dank deutlicher Spielfreude letztendlich sogar in Unterzahl ein verdientes 0:0. Das hitzige Spiel sollte zu einigen unschönen Situationen sowohl auf dem Platz als auch auf der mit 1080 Zuschauern besetzten Tribüne führen.

Rudelbildung: Die Partie zwischen Lok und Meuselwitz sorgte für hitzige Momente.
Rudelbildung: Die Partie zwischen Lok und Meuselwitz sorgte für hitzige Momente.  © Picture Point

So kam es in der 73. Minute kurzzeitig zur Rudelbildung nach einer Freistoßentscheidung. Leipzigs Urban soll zuvor eine Hand im Gesicht gehabt haben. Der Schiri blieb jedoch ruhig und verteilte lediglich eine Gelbe an Ernst vom ZFC.

Auch auf der Tribüne wurde es während des Spiels zunehmend hitziger. Beide Lager unterstützten ihre Mannschaften lautstark, was zum Ende der Partie jedoch zu einigen Kommentaren unterhalb der Gürtellinie führte.

Dass das Spiel in einem 0:0 endet, war dabei zunächst nicht abzusehen. Die ersten Achtungszeichen gab es bereits in den ersten zehn Minuten. Sowohl Meuselwitz (7. Minute) als auch Lok (9., Steinborn) kamen vor dem jeweiligen Tor zum Abschluss. Für den großen Jubel sollte es allerdings nicht reichen.

Im weiteren Verlauf machten vor allem die Gastgeber immer wieder mit guten Chancen auf sich aufmerksam. So beispielsweise in der 28. Minute, als Loks Zickert noch den Ball klären konnte, nachdem Torhüter Kirsten nach einer Flanke der Meuselwitzer beim Rausfäusten behindert wurde.

Der ZFC gab sich angriffslustig und spielte mit Druck nach vorn. Als Hajrulla in der 84. jedoch nach einer unübersichtlichen Situation die Rote Karte sah und vom Platz musste, schien sich das Blatt doch noch für die Loksche zu wenden. Die zahlenmäßige Überlegenheit sollte jedoch nicht mehr Glück mit sich bringen. Auch die weiteren Chancen unter anderem von Malone, Pfeffer und Schule führten nicht zum Tor und so blieb es letztendlich beim 0:0.

Lok sicherte sich somit einen weiteren Zähler und verweilt zunächst auf Platz 8 zwischen Babelsberg (Platz 7, 27 Punkte) und Auerbach(Platz 9, 22 Punkte). Das nächste Spiel steht am 9. Dezember, 13.30 Uhr, an. Dann begrüßen die Leipziger die Fünftplatzierten vom FC Viktoria Berlin im Bruno-Plache-Stadion.

Dabei gaben sich beide Mannschaften kämpferisch und konnte immer wieder Chancen herausspielen. Einzig das Tore sollte nicht fallen.
Dabei gaben sich beide Mannschaften kämpferisch und konnte immer wieder Chancen herausspielen. Einzig das Tore sollte nicht fallen.  © Picture Point

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