Union-Abgang im Sommer? Rätsel um Anderssons Vertrag

Berlin - Acht Tore in 14 Spielen, nur Hennings, Werner und Lewandowski sind noch besser: Unions Sebastian Andersson ist in Top-Form. Beim Aufsteiger-Duell gegen den 1. FC Köln schoss der Schwede die Geißböcke mit seinem Doppelpack quasi im Alleingang ab.

Sebastian Andersson hat in dieser Spielzeit schon acht Tore erzielen können.
Sebastian Andersson hat in dieser Spielzeit schon acht Tore erzielen können.  © Britta Pedersen/dpa

Unklar ist allerdings, wie lange der 1,90 Meter große Angreifer in Köpenick noch auf Torejagd geht. Offiziell endet sein Vertrag im Sommer 2020. Oder hat sich der Kontrakt durch Optionen schon verlängert?

Fragen zu seiner Zukunft blockt der Stürmer weiter ab. "Ich habe jetzt nichts dazu zu sagen. Ich fokussiere mich auf die letzten drei Spiele in diesem Jahr", sagte Andersson bei einer Medienrunde am Montag. Schon im "Kicker" hatte er sich vergangene Woche vielsagend geäußert: "Es ist nicht sicher, dass er im Sommer ausläuft."

Seine Tore wecken Begehrlichkeiten. Schon im vergangenen Sommer waren englische Zweitligisten an dem 28-Jährigen interessiert. Durch die starken Leistungen in den vergangenen Wochen dürften die Interessenten nicht weniger geworden sein.

Verliert Union im Sommer seinen Dreh- und Angelpunkt im Offensivspiel? Auch aufgrund seiner Kopfballstärke ist Andersson aus der Startelf kaum wegzudenken. Die vielen hohen Bälle im Spiel der Eisernen verarbeitet der torgefährliche Schwede klasse und gibt seiner Mannschaft Zeit zum Aufrücken.

Sollte Andersson seine Form halten und auch noch eine erfolgreiche Europameisterschaft spielen dürfte es schwer werden den aktuell erfolgreichsten Stürmer in Berlin zu halten - auch wenn sich sein Vertrag längst verlängert hat.

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