Union Berlin: Ist Mané im Sommer schon wieder weg?

Berlin - Durch die Niederlage gegen Paderborn ist nicht nur die Heimserie von Union Berlin gerissen, erstmals haben die Eisernen in dieser Spielzeit zwei Pleiten in Serie kassiert.

Carlos Mané spielt für den 1. FC Union Berlin auf Leihbasis.
Carlos Mané spielt für den 1. FC Union Berlin auf Leihbasis.  © DPA

Statt den Vorsprung weiter auszubauen und den Druck auf den Hamburger SV zu erholen, hat Union Berlin im Aufstiegsrennen weiter Federn gelassen. Der forsche Aufsteiger Paderborn ist nun nur noch drei Punkte von den Eisernen entfernt.

Von einer Mini-Krise will Trainer Urs Fischer nichts wissen. Der Schweizer richtet den Fokus auf Dynamo Dresden und setzt im Mittelfeld wieder auf Carlos Mané?

Der Winter-Neuzugang wartet bislang noch auf seinen Durchbruch. In sieben Spielen gelang dem Portugiesen eine Vorlage. Gegen Paderborn stand der Offensivspieler in der Startelf, wusste aber nicht zu überzeugen, sodass er nach 60 Minuten ausgewechselt worden ist.

"Er hat noch Luft nach oben. Carlos versucht es. Aber er war lange verletzt, hatte bei uns den Anschluss geschafft – und verletzte sich wieder", sagte Urs Fischer zuletzt. "Hinzu kommt, dass er die Vorbereitung bei uns nicht mitgemacht hat. Solche Vorbereitungen sind extrem wichtig."

Die Köpenicker erhoffen sich von dem 25-Jährigen ähnlich gute Leistungen, wie beim VfB Stuttgart, als er mit sechs Treffern und neun Vorlagen erheblichen Anteil an der Rückkehr der Schwaben in die Bundesliga hatte. Doch seit er sich im April 2017 am Knie verletzt hat, scheint er nicht mehr in die Spur finden.

Momentan spielt der Mittelfeldspieler auf Leihbasis, doch die Berliner besitzen eine Kaufoption. Sein Marktwert liegt laut transfermarkt.de derzeit bei 2,5 Millionen Euro. Überzeugt er in den letzten Spielen nicht, dürften es die letzten Spiele für Union Berlin gewesen sein.

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