Unions Gentner warnt vor Rückrunde: "Werden anders wahrgenommen"

Berlin - In der Premierensaison ist der 1. FC Union Berlin in der Bundesliga angekommen. Mit 20 Punkten aus der Hinrunde ist der Aufsteiger voll im Soll. Routinier Christian Gentner sieht viele Gründe für den Klassenerhalt, warnt aber vor der Rückrunde.

Christian Gentner steht nach der Niederlage beim FC Bayern enttäuscht auf dem Platz.
Christian Gentner steht nach der Niederlage beim FC Bayern enttäuscht auf dem Platz.  © Angelika Warmuth/dpa

Union will sich von einer starken Hinrunde "nicht blenden lassen", sagte Gentner der "Berliner Morgenpost" (Sonntag): "Wir wissen, dass die zweite Halbserie schwieriger wird für uns. Wir werden anders wahrgenommen."

Es werde sicher auch Unruhe aufkommen, "durch Vertragssituationen oder auch den Ausfall wichtiger Spieler", sagte Gentner, hält den Ligaverbleib aber für realistisch, weil "der Verein in seiner Unaufgeregtheit mit Urs Fischer und seinem Trainerteam sowie Manager Oliver Ruhnert die Dinge gut einordnen kann".

Außerdem sei die Mannschaft "gierig und noch in der Entwicklung", betonte der 34-Jährige, der im vergangenen Sommer vom VfB Stuttgart zu den Berlinern gewechselt war und gleich zum Leistungsträger aufstieg: "Deswegen lassen wir mindestens drei Clubs hinter uns."

Gentner halte es für nicht ausgeschlossen, dass er auch eine zweite Saison bei Union spielen werde. "Ich habe nicht vor, Fußball im Sommer zu beenden", sagte Gentner. Vom ersten halben Jahr in Berlin kann er "nur positiv sprechen". Eine Entscheidung sei aber noch nicht gefallen, denn diese "werde ich nicht aus dem Bauch heraus treffen".

Aufsteiger Union startet am kommenden Samstag (18.30 Uhr/Sky) mit dem Auswärtsspiel bei Herbstmeister RB Leipzig in die Rückrunde. Das Team um Coach Fischer liegt mit 20 Punkten auf Rang elf und hat derzeit fünf Zähler Vorsprung vor der Abstiegszone.

Christian Gentner kann sich vorstellen, auch nächstes Jahr in Berlin zu bleiben.
Christian Gentner kann sich vorstellen, auch nächstes Jahr in Berlin zu bleiben.  © Soeren Stache/zb/dpa

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