Schafft Union die Sensation? Berliner wollen Pokalfight abliefern

Berlin - Schon wieder Bayer Leverkusen! Bereits zum dritten Mal in dieser Saison trifft der 1. FC Union Berlin auf die Werkself.

Unions Marius Bülter jubelt über seinen Treffer.
Unions Marius Bülter jubelt über seinen Treffer.  © Andreas Gora/dpa

Waren die Eisernen in der Hinrunde (0:2) noch chancenlos sah das vor zwei Wochen in der Alten Försterei noch anders aus. Der Aufsteiger verlor in einem spektakulären Spiel erst durch ein Last-Minute-Gegentor mit 2:3.

Nun können die Köpenicker Großes schaffen. Erstmals seit 19 Jahren steht Union in der Runde der besten acht Teams, sehen sich vor dem Viertelfinale selbst aber nur in der Rolle des Außenseiters.

Gegner Leverkusen ist seit sechs Pflichtspielen ungeschlagen, konnte davon fünf gewinnen. "Es bedarf einer besonderen Leistung, wenn wir hier weiterkommen wollen", sagte Fischer vor dem DFB-Pokalfinale (18.30 Uhr/Sport1).

Doch auch Union reist mit Selbstvertrauen an. Der Klassenerhalt ist so gut wie sicher. Die Mannschaft bleibt auch in der Rückrunde ein unbequemer Gegner und hat ihren besten Torjäger wieder. Pünktlich vor dem Pokal-Kracher hat Sebastian Andersson in Frankfurt (2:1) seine über 700 Minuten lange Durststrecke beendet. Auch gegen Wolfsburg (2:2) war der Schwede mal wieder erfolgreich, erzielte sein zehntes Ligator.

"Wir hatten Leverkusen am Rande der Niederlage hier zuhause. Natürlich ist es jetzt ein Auswärtsspiel, aber ich bin mir sicher, dass wieder einige Fans mitkommen werden und dann versuchen wir, einen Pokalfight abzuliefern", kündigte Marvin Friedrich einen mutigen Auftritt.

Union Berlin bietet Public-Viewing zum Stadtderby gegen Hertha BSC in der Alten Försterei an

Marius Bülter trifft zum 2:2. Leverkusens Lars Bender (l) kann den Treffer nicht verhindern.
Marius Bülter trifft zum 2:2. Leverkusens Lars Bender (l) kann den Treffer nicht verhindern.  © Andreas Gora/dpa

Klar ist: Urs Fischer wird drei Tage nach dem Remis gegen Wolfsburg rotieren. Auf der Pressekonferenz kündigte der Schweizer Veränderungen an.

Für den eisernen Anhang könnte der März zu den März-Festspielen werden. Knapp zweieinhalb Wochen nach dem Pokal steht das nächste Highlight auf dem Programm: das Stadtderby bei Hertha BSC. Da das Kartenkontingent für die Gäste begrenzt ist, organisiert der Bundesliga-Neuling eine Liveübertragung im heimischen Stadion An der Alten Försterei.

Die Begegnung könne "von der Waldseite, der Gegengerade und von der Haupttribüne aus auf mehreren Großbildleinwänden verfolgt werden", teilte der Aufsteiger für die Partie am 21. März mit.

Im Vorfeld der Übertragung findet das Heimspiel der A-Junioren des 1. FC Union Berlin gegen das U19-Team von Hertha BSC statt. Aus organisatorischen Gründen könne der Zutritt zum Stadion sowohl für das Punktspiel des Nachwuchses als auch für das Public Viewing nur mit einer Eintrittskarte erfolgen. Der Vorverkauf für Vereinsmitglieder startet am kommenden Montag um 10 Uhr.

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