Härtetest gegen Celta Vigo: Letzter Kampf um die Stammplätze

Berlin - Das erste Pflichtspiel rückt näher. Am 11. August muss Union Berlin in der ersten Runde des DFB-Pokals zum Regionalligisten Germania Halberstadt. Die Woche darauf kommt RB Leipzig zur Bundesligapremiere in die Alte Försterei.

Urs Fischer beim Test gegen Bröndby IF.
Urs Fischer beim Test gegen Bröndby IF.  © Andreas Gora/dpa

Am Samstag haben die Fans die Chance, den Aufsteiger aus nächster Nähe zu betrachten. Zur offiziellen Pflichtspiel-Generalprobe kommt Celta Vigo (16 Uhr). Die Spanier kamen in der vergangenen Saison auf Platz 17 und entgingen in La Liga nur knapp dem Abstieg.

Die Eisernen haben die Vorbereitung auf das Oberhaus genutzt und sich ordentlich verstärkt. Insgesamt 12 Neuzugänge konnten die Eisernen verpflichten, darunter Ex-BVB-Star Neven Subotic und dem langjährigen Stuttgarter Christian Gentner.

Die Partie dürfte größere Aufschlüsse darüber geben, wer beim Pokalspiel in Halberstadt in der Startelf steht. Trainer Urs Fischer ließ sich aber Handlungsspielraum. "Je näher das Spiel in Halberstadt rückt, umso näher kommt man auch an seine Formation. Es ist doch wieder ein ziemlicher Umbruch, den wir haben. Das braucht Zeit", sagte der Schweizer. "Die Jungs brauchen Zeit, um sich zu finden. Es ist immer wieder eine Chance für Spieler, sich zu zeigen und aufzudrängen. Es ist nichts in Stein gemeißelt."

Vor allem in der Abwehr tobt ein harter Konkurrenzkampf. Mit den Neuzugängen Neven Subotic und Keven Schlotterbeck, sowie den Aufstiegshelden Marvin Friedrich und Florian Hübner kämpfen gleich vier potenzielle Stammspieler um zwei Plätze.

Bereits seit Mittwoch trainiert Fischer seine Mannschaft unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Die Verteidiger Florian Hübner (Knieverletzung) und Julian Ryerson (Wadenprobleme) sowie Mittelfeldspieler Felix Kroos nach gesundheitlichen Einschränkungen kommen wohl für das letzte Testspiel noch nicht infrage.

Wie schon gegen Bröndby, als 12.307 Zuschauer dabei waren, dürfte die Kulisse deutlich fünfstellig werden. Es ist eine der wenigen Möglichkeiten, ein Spiel der Eisernen zu sehen, auch wenn man nicht Vereinsmitglied ist.

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