1. FC Union Berlin: Robert Andrich will auch in der Rückrunde weiter punkten

Berlin - 20 Punkte, Stadtmeister, in der Tabelle vor Hertha BSC - für den 1. FC Union Berlin hätte die Hinrunde kaum besser laufen können. Mit dem Abstiegskampf haben die Eisernen bislang nichts zu tun.

Robert Andrich verpasste in der Hinrunde nur ein Spiel.
Robert Andrich verpasste in der Hinrunde nur ein Spiel.  © Andreas Gora/dpa

Die Köpenicker sind in ihrer Premierensaison in der Bundesliga angekommen, überzeugten durch eine stabile Defensive und Effektivität vor dem Tor. Holt Union auch in der Rückrunde die exakt gleiche Punktzahl, ist die magische 40-Punkte-Marke erreicht und der Klassenerhalt gesichert.

Vergangene Saison reichten gar 32 Punkte für den direkten Ligaverbleib bzw. 28 Punkte für die Relegation. Dennoch warnt Antreiber Robert Andrich seine Teamkollegen.

"Das ist bei uns immer auf des Messers Schneide", so der Sechser zur B.Z. über die meist engen Spiele. Nur zum Saisonstart gegen Leipzig (0:4) ging der Aufsteiger unter. Ansonsten agierte die Mannschaft von Urs Fischer mindestens auf Augenhöhe.

Dabei wär zum Ende der Hinrunde noch mehr drin gewesen. Aus den letzten drei Spielen (1:1 in Paderborn, 0:2 gegen Hoffenheim und 1:2 in Düsseldorf) konnten die Eisernen nur einen Punkt holen.

Besonders die Last-Minute-Niederlage beim Abstiegskonkurrent Fortuna Düsseldorf war schmerzhaft. "Wie diese Spiele gelaufen sind, denke ich, dass schon noch mehr möglich war. Das müssen wir uns eingestehen", so Andrich weiter. "Vielleicht hat ein kleiner Tick gefehlt. Das reicht dann manchmal nicht."

Der 25-Jährige wechselte erst im Sommer aus Heidenheim nach Berlin. Schon jetzt ist er aus der ersten Elf kaum wegzudenken, stand in jedem Spiel in der Startelf. Lediglich beim Heimspiel gegen Gladbach musste der ehemalige Herthaner aufgrund seiner fünften Gelben Karte zugucken.

Sein Spielstil dient als Paradebeispiel für leidenschaftlichen Kampf und ist einer der Gründe, warum sich in Köpenick momentan keiner mit Abstiegs-Gedanken plagen muss. Das soll auch in der Rückrunde so bleiben. Während Stadtnachbar Hertha BSC das Training bereits wieder aufgenommen hat, startet Union erst am 2. Januar die Vorbereitung.

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