Achtelfinale! Union triumphiert nach starkem Auftritt beim SC Freiburg

Freiburg/Berlin - Wiedersehen macht Freude! Zehn Tage nach dem letzten Aufeinandertreffen konnte der 1. FC Union Berlin erneut den SC Freiburg schlagen. In der 2. Runde des DFB-Pokals siegten die Eisernen mit 3:1.

Michael Parensen im Zweikampf mit Freiburgs Roland Sallai.
Michael Parensen im Zweikampf mit Freiburgs Roland Sallai.  © Patrick Seeger/dpa

Joshua Mees hatte den Aufsteiger im ausverkauften Schwarzwald-Stadion mit 1:0 in Führung gebracht (36. Minute). Kurz vor der Pause erzielte Robin Koch den 1:1-Ausgleich (45.+2). Robert Andrich mit dem 2:1 (87.) und Christian Gentner mit seinem Treffer zum 3:1 sorgten für die späte Entscheidung (90+1.).

Wenige Tage vor dem mit Spannung erwarteten Stadt-Derby gegen Hertha BSC setzte Urs Fischer auf Rotation. Der Schweizer tauschte nach der knappen 1:2-Pleite beim FC Bayern München gleich auf sechs Positionen aus.

Keven Schlotterbeck, Michael Parensen, Julian Ryerson, Manuel Schmiedebach, Joshua Mees und Anthony Ujah ersetzten Neven Subotic, Christopher Trimmel, Felix Kroos, Christian Gentner sowie Sebastian Andersson. Marius Bülter, der beim letzten Duell Union mit einem Traumtor auf die Siegerstraße brachte, saß ebenfalls nur auf der Bank.

Die Eisernen überließen in der Anfangsphase dem Gastgeber den Ball und musste nach neun Minuten erstmal durchpusten. Ein Kopfball von Nico Schlotterbeck klatschte an den rechten Außenpfosten.

Die erste Viertelstunde war noch nicht mal absolviert, da musste Urs Fischer bereits wechseln. Für Parensen ging es nicht mehr weiter. Der Oldie wurde nach 14 Minuten durch Rapp ersetzt.

Joshua Mees, Robert Andrich und Christian Gentner sorgen für den Sieg des 1. FC Union Berlin

Die Mannschaft gratuliert Joshua Mees zu seinem Führungstreffer.
Die Mannschaft gratuliert Joshua Mees zu seinem Führungstreffer.  © Patrick Seeger/dpa

Den Breisgauern fiel gegen die dicht gestaffelte Abwehr der Eisernen nicht viel ein und doch wären die Hausherren beinahe in Führung gegangen. Ein schnell ausgeführter Freistoß landete bei Petersen. Der Top-Joker der Liga zog sofort ab und verfehlte das Tor nur knapp (20.).

Union störte Freiburg schon früh in deren Hälfte und versuchte selbst Nadelstiche zu setzen. Wirkliche Torgefahr strahlte aber weder der Aufsteiger noch der Gastgeber aus.

Wenn die Köpenicker mal gefährlich wurden, dann meist aus der Distanz (Ingvartsen, Mees, Andrich). Etwas überraschend schlugen die Gäste dann aber doch noch zu. Ujah hatte Zeit zum Flanken und fand am Elfmeterpunkt den Kopf des eingelaufenen Mees - 1:0 (36.).

Aus dem Spiel heraus gelang Freiburg weiterhin nicht viel. So musste eine Standardsituation dem Bundesliga-Dritten helfen. Nach einem Eckball verloren die Unioner Koch aus den Augen, der per Kopf den Ausgleich erzielen konnte (45.+2).

Das Team von Christian Streich kam mit Dampf aus der Kabine und drückte auf den Führungstreffer. Union kam zunächst kaum aus der eigenen Hälfte, stellte sich aber wieder besser auf den Gegner ein, sodass die Abwehrreihen beider Mannschaften die umkämpfte Partie dominierten. Chancen blieben aber weiterhin Mangelware.

Fischer reagierte und brachte mit Gentner für Schmiedebach einen neuen Mann für etwas mehr Offensive. Die Gäste hatten die Freiburger im Griff, spielerisch gelang ihnen aber nicht mehr viel. Kurz vor dem Ende konnten die Gäste-Fans dann aber doch noch jubeln. Erneut schlug Union wie aus dem Nichts zu.

Ujah legte am Strafraum auf Andrich ab, der zog aus rund 19 Metern ab und jagte den Ball per Flachschuss ins lange Eck - 2:1 (87.). In der Nachspielzeit machte Christian Gentner mit dem 3:1 den Einzug in die nächste Runde endgültig perfekt.

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