Topspiel für Union: So will Fischer die Kölner knacken

Berlin - Die Winterpause ist vorbei und neue Fußball-Jahr beginnt für Union Berlin gleich mit einem Höhepunkt: Die Eisernen empfangen am Donnerstag (20.30 Uhr/Sky) den 1. FC Köln zum Spitzenspiel. Keine leichte Aufgabe für die Berliner, stellen die Rheinländer den stärksten Angriff der Liga.

Manuel Schmiedebach bei einem Zweikampf mit Kölns Christian Clemens.
Manuel Schmiedebach bei einem Zweikampf mit Kölns Christian Clemens.  © DPA

Für Union wird der Auftakt gleich zum Schlüsselspiel. Die Köpenicker wollen nicht den Anschluss an die Aufstiegsränge verlieren.

Die Vorfreude auf das Duell mit dem Tabellen-Zweiten ist groß, das Stadion An der Alten Försterei seit Wochen ausverkauft. "Die Pause war nicht allzu lange. Man freut sich aber, dass es endlich wieder um Punkte geht", sagte Union-Trainer Urs Fischer. "Es geht sicher allen Mannschaften gleich. Um zu wissen, wo man steht, braucht man zwei, drei Spiele."

Auf Köln beträgt der Rückstand derzeit fünf Zähler. Der Respekt vor der Offensivpower der Gäste ist groß. 47 erzielte Tore sind Liga-Bestwert. Fischer schaut nicht nur besonders auf den Ex-Unioner Simon Terodde (22 Treffer) und Jhon Cordoba (7). "Es spielt keine Rolle, wer bei Köln aufläuft. Alle Spieler sind gut. Es wird eine Aufgabe der ganzen Mannschaft sein, dass Köln nicht gefährlich wird", sagte der Schweizer. "Wir wollen Köln nicht so viele Chancen zugestehen. Es gibt für uns eine interessante Aufgabe."

Union hofft auf seine Heimstärke. Zu Hause sind die Wuhlheider seit 16 Spielen ungeschlagen. Beim Ausbauen der Serie könnte auch Neuzugang Carlos Mané helfen. Die Leihgabe von Sporting Lissabon debütierte im Test gegen den FC Basel (2:2) auf der linken offensiven Außenbahn. Zum Wochenbeginn trainierte der 24 Jahre alte Portugiese auch erstmals mit seiner neuen Mannschaft.

"Carlos Mané ist auf dem Weg, eine Option für die Startelf zu werden. Bis sich ein Spieler an neue Dinge gewöhnt hat, braucht es seine Zeit. Er macht aber einen sehr guten Eindruck", sagte Fischer. "Es ist wichtig, dass er die Liga aus seiner Zeit beim VfB Stuttgart kennt. Dazu kommt, dass er recht gut Deutsch spricht. Das ist einfacher für die Integration."

Ihre Verletzungen haben Neuzugang Nicolai Rapp und Joshua Mees überwunden. Innenverteidiger Rapp bekam beim Warmmachen für das Basel-Spiel Probleme im Fußbereich und musste passen. Offensivmann Mees hatte sich vor 15 Tagen im Trainingslager in Jerez de la Frontera am rechten Oberschenkel verletzt. Hinsichtlich des Spiels gegen Köln werde es bei beiden Akteuren aber "eng", sagte Fischer.

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