Statistik zeigt: Klassenerhalt für Union so gut wie sicher!

Berlin - Langsam, aber sicher kann der 1. FC Union Berlin für ein weiteres Jahr in der Bundesliga planen. Die Eisernen konnten dank eines überzeugenden Auftritts mit 2:1 in Frankfurt gewinnen und den Vorsprung auf den Relegationsplatz auf nun neun Punkte ausbauen.

Florian Hübner (l) und Rafal Gikiewicz freuen sich über den Sieg.
Florian Hübner (l) und Rafal Gikiewicz freuen sich über den Sieg.  © Uwe Anspach/dpa

Was die Fans besonders freuen dürfte: Stadtrivale Hertha BSC (14.) ist in der Tabelle mit drei Punkten weniger auf dem Konto weiterhin hinter den Köpenickern (10.).

In Charlottenburg ist das Chaos zurück. Nach dem katastrophalen 0:5 gegen Köln steckt die Alte Dame wieder mittendrin im Abstiegskampf. Kurz vor dem so wichtigen Keller-Duell gegen Fortuna Düsseldorf sorgt auch noch Kurzzeit-Coach Jürgen Klinsmann mit seiner Abrechnung für reichlich Wirbel.

Ganz anders die Lage in Köpenick: Hier lässt man sich auch nach einem 0:5 bei Borussia Dortmund nicht aus der Ruhe bringen. Das Spiel von Union ist nicht immer schön, dafür aber erfolgreich. "Nach dem 0:1 und erst recht 0:2 wird es gegen einen disziplinierten Gegner wie Union schwer", fand Eintracht-Trainer Adi Hütter lobende Worte.

Hinten sicher und vorne trifft endlich wieder Sebastian Andersson. Der Schwede hat nach 791 Minuten seine Torflaute beendet - dank tatkräftiger Unterstützung der Eintracht. Kevin Trapp, Erik Durm und David Abraham konnten sich einigen, Christopher Lenz zog durch und bediente Andersson. Lenz gab sich quasi selber die Vorlage zur Vorlage.

"Das waren sehr wichtige drei Punkte für uns. Die könnten in der Endabrechnung wirklich wichtig sein", sagte Fischer nach dem Spiel und könnte damit durchaus recht haben. Der Aufsteiger steht nun mit 29 Punkten auf Platz zehn. Seit Einführung der Drei-Punkte-Regel ist noch kein Team mit dieser Ausbeute nach 23 Spieltagen abgestiegen.

Von einem vorzeitigen Klassenerhalt will der Schweizer allerdings nichts wissen. "Platz zehn interessiert mich eigentlich wirklich nicht. Mich interessiert der Platz nach dem 34. Spieltag", so Fischer. "29 Punkte werden nicht reichen, um die Liga zu halten."

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