1. Ski-Weltcup in Dresden: Aber was, wenn es nicht schneit?

OB Dirk Hilbert (45, M.) übergab am Mittwoch die Fördermittelzusage an die 
Organisatoren (Torsten Püschel (44, l.) und René Kindermann (42).
OB Dirk Hilbert (45, M.) übergab am Mittwoch die Fördermittelzusage an die Organisatoren (Torsten Püschel (44, l.) und René Kindermann (42).  © Holm Helis

Dresden - Ende 2016 war ein Ski-Weltcup am Dresdner Elbufer noch reine Wunschvorstellung. Doch dann ging alles ganz schnell. Zuerst stimmte der Stadtrat einem 300.000-Euro-Zuschuss zu. Am heißesten Tag des Jahres folgte die Bestätigung vom Weltverband. Jetzt stehen erste Details der Wettkampftage fest.

Am 13. September startet der Vorverkauf der insgesamt 6000 Tickets für die Ski-Arena (Start- und Zielbereich) auf dem Filmnächte-Gelände am Königsufer. Eine Tageskarte kostet 30 Euro (ermäßigt 20 Euro).

Kein Eintritt muss auf dem Teil der Strecke zwischen Augustusbrücke und Bellevue-Hotel gezahlt werden. Der Rest der 1,4 Kilometer langen Strecke ist aus Umweltschutzgründen gesperrt.

Den Termin am 13. und 14. Januar haben die Veranstalter nach langen Recherchen ausgesucht: „Es ist das kälteste Wochenende des ganzen Jahres“, weiß Organisator und MDR-Reporter René Kindermann (42).

Auch ein Schnee-Konzept steht. Sollte es an der weißen Pracht mangeln, wird die am kältesten Ort der Stadt, auf dem Dresdner Flughafen, produziert.

19 Kameras sollen die Bilder in die ganze Welt übertragen. Zum Vergleich: Bei der Kaisermania am Elbufer sind acht Kameras im Einsatz. Seit Mittwoch ist zudem die neue Homepage online.





René Kindermann (42) erklärte das Konzept des ersten Dresdner 
Ski-Weltcups.
René Kindermann (42) erklärte das Konzept des ersten Dresdner Ski-Weltcups.  © Holm Helis

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