"Konkurrenzkampf wird uns guttun": Rückt Unions Friedrich wieder in die Startelf?

Berlin - Die Vorfreude ist riesig. Am Sonntag empfängt Union Berlin zur Bundesligapremiere RB Leipzig. Die Eisernen haben sich schonmal warm geschossen. Im Pokal gelang ihnen ein 6:0 gegen Regionalligist Halberstadt.

Marvin Friedrich dürfte gegen RB Leipzig in die Startelf rücken.
Marvin Friedrich dürfte gegen RB Leipzig in die Startelf rücken.  © Christophe Gateau/dpa

Der Pokalauftritt war auch ein kleines Zeichen mit Blick auf den Ligastart. So standen in Keven Schlotterbeck, Christian Gentner, Sheraldo Becker, Marius Bülter und Marcus Ingvartsen fünf Neuzugänge in der Startelf.

Doch sie sollten sich nicht zu sicher sein, auch beim Auftakt von Beginn an aufzulaufen. Bei den Köpenickern tobt ein eisenharter Konkurrenzkampf.

"Der Konkurrenzkampf wird uns als Mannschaft guttun", sagte Vizekapitän Marvin Friedrich. Der Innenverteidiger kann sich selbst berechtigte Hoffnung machen, in die erste Elf zu rutschen.

Beim DFB-Pokalspiel bei Viertligist Germania Halberstadt (6:0) hatte Friedrich noch wegen einer Gelb-Rot-Sperre aus der Pokal-Vorsaison gefehlt. Nun dürfte er Michael Parensen in der zentralen Abwehr verdrängen. Neven Subotic, der im Pokal nicht im Kader stand, dürfte somit nur ein Platz auf der Bank bleiben.

Am Donnerstag hatte Fischer beim frühen Training 31 der 33 Spieler dabei, die beim Aufsteiger im Kader stehen. Nur der 17 Jahre alte Laurenz Dehl, der noch zur Schule geht, und Florian Hübner (28) fehlten. Der Innenverteidiger steht nach einer Knieverletzung noch im Aufbautraining. Der Schweizer Chefcoach ließ in zwei Gruppen trainieren, gestattete dabei aber keine Einblicke in seine Aufstellungspläne für die Partie gegen Leipzig.

Die Vorfreude auf den Auftakt im Oberhaus ist groß bei den Eisernen. "Die Anspannung steigt. Ich freue mich darauf, in der Alten Försterei Bundesliga zu spielen", sagte Friedrich: "Für mich ist das kein Kaltstart. Ich bin gut im Training drin." Spielpraxis bekam Friedrich trotz der Sperre. Am Montag war er im Test bei Lichtenberg 47 (4:1) 76 Minuten lang zum Einsatz gekommen.

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