10-Jähriger treibt hilflos auf die Nordsee und überlebt dank Tipps aus dem Fernsehen

Scarborough (Großbritannien) - Fernsehen kann Leben retten: Das beweist ein Kind, das dank Survival-Taktiken aus einer TV-Doku mehr als eine Stunde lang in der Nordsee getrieben ist und überlebt hat.

Die Rettungskräfte haben den Jungen erst nach einer Stunde gefunden, zum Glück war er immer noch am Leben. (Symbolbild)
Die Rettungskräfte haben den Jungen erst nach einer Stunde gefunden, zum Glück war er immer noch am Leben. (Symbolbild)  © Daryl Knight/123rf

Am vergangenen Freitagabend geriet der 10-Jährige im Meer vor der Stadt Scarborough in der englischen Grafschaft North Yorkshire in Not.

Wie "BBC" berichtet, entfernte er sich durch den starken Wind und die Wasserströmung immer weiter vom rettenden Ufer. Nachdem er für vermisst erklärt wurde, machte sich ein Rettungsboot auf die Suche nach ihm.

Nach mehr als einer Stunde fanden die Rettungskräfte den Jungen, der hilferufend im Wasser der Nordsee trieb.

Er hatte die ganze Zeit lang seine Arme und Beine weit von sich gestreckt und hat sich damit selbst vor dem Ertrinken bewahrt.

Kurioserweise hat er sich damit genau an die Überlebenstipps der Seenotrettung gehalten - und gelernt hatte er diese Taktiken im Fernsehen!

Retter "bewundern den unglaublichen Knaben"

Laut Lee Marton, dem Steuermann des Rettungsboots, hätte das Kind eine TV-Dokumentation namens "Saving Lives at Sea" (also "Lebensrettung auf dem Meer") geschaut und dort gelernt, wie man sich im Notfall verhalten soll.

"Wir bewundern diesen unglaublichen Knaben, der es geschafft hat, unter solch schrecklichen und stressigen Umständen ruhig zu bleiben und sich haargenau an die Sicherheitsmaßnahmen zu halten", sagte Marton der "BBC".

Titelfoto: Daryl Knight/123rf

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