100-Kilo-Weltkriegsbombe in Potsdam gesprengt: Sperrkreis aufgehoben

Potsdam - Eine 100-Kilogramm-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg soll am Dienstag in Potsdam entschärft werden.

Eine 100-Kilogramm-Weltkriegsbombe soll am Dienstag in Potsdam entschärft werden (Symbolbild).
Eine 100-Kilogramm-Weltkriegsbombe soll am Dienstag in Potsdam entschärft werden (Symbolbild).  © dpa/Zentralbild/Julian Stähle

Der Blindgänger war bei der systematischen Kampfmittelsuche in der Pirschheide entdeckt worden. Um den Fundort wird ab 8.30 Uhr ein Sperrkreis von rund 800 Metern eingerichtet.

Darin befinden sich ein Hotel und der Klub der Wassersportfreunde. Beide Einrichtungen waren im Vorfeld informiert worden. Weitere Gebäude sind nicht betroffen.

Mit Einschränkungen für den Verkehr muss laut Stadt gerechnet werden. Die Zeppelinstraße zwischen den Bahnhöfen Pirschheide und Geltow wird gesperrt. Betroffen sind auch die Regionalbahnlinie 23 und Buslinien.

Es ist die 202. Fliegerbombe des Weltkrieges, die seit 1990 in Potsdam gefunden wurde. Bei der Zählung wurden nur Bomben ab 100 Kilogramm erfasst.

Update, 11.37 Uhr

Die 100 Kilogramm schwere Fliegerbombe in Potsdam ist am Dienstagvormittag gesprengt worden. Der Sperrkreis wurde um kurz nach 11.00 Uhr wieder von der Einsatzleitung freigegeben, wie die Stadt auf ihrer Internetseite mitteilte.

"Die Weltkriegs-Fliegerbombe in der Pirschheide ist erfolgreich unschädlich gemacht worden", hieß es dort. 152 Einsatzkräfte sicherten den Sperrkreis rund um den Ort der Sprengung ab.

Update, 10.50 Uhr

Die 100 Kilogramm schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg in Potsdam muss gesprengt werden. Eine Entschärfung, wie sie ursprünglich vorgesehen war, sei nicht möglich, teilte die Stadt am Dienstag auf ihrer Internetseite mit.

"Die Bombe wird jetzt tiefer in die Erde gelegt, mit Sand abgedeckt und dann kontrolliert gesprengt", hieß es.

Update, 8.45 Uhr

In Potsdam haben die Vorbereitungen zur Entschärfung einer russischen 100-Kilogramm-Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg begonnen. Am Dienstagmorgen wurde ein Sperrkreis von etwa 800 Metern rund um den Fundort in der Pirschheide errichtet. Etwa 90 Helfer der Stadtverwaltung Potsdam, der Berufsfeuerwehr, der Bundespolizei und der Polizei waren im Einsatz.

Sobald der Sperrkreis geschlossen ist, kann mit der Entschärfung des Blindgängers begonnen werden, sagte Juliane Güldner, Sprecherin der Stadt Potsdam.

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