11.500 Euro in bar und alles voller Kokain: Bundespolizei entdeckt Schmuggelgeld

Kempten/Lindau - Die Bundespolizei entdeckte einen Mann der unerlaubt am Grenzübergang Lindau mit dem Fernbus einreisen wollte. In seinem Gepäck fanden die Ermittler eine besondere Überraschung.

Die Bundespolizei stellte 11.500 Euro sicher.
Die Bundespolizei stellte 11.500 Euro sicher.  © Bundespolizei München

Der Mann aus Syrien fiel den Beamten am Donnerstagmorgen in einem Fernbus auf. Aufgrund der unerlaubten Einreise wurde der Mann von den Polizisten vorläufig festgenommen. Bei der Durchsuchung wurden rund 11.600 Euro gefunden.

Laut Polizeimeldung waren seine Aussagen zur Herkunft und Verwendung des Geldes unglaubhaft. Er gab an, das Geld einer Freundin in Duisburg schenken zu wollen. Angeblich stammen 4500 Euro aus seinem eigenen Vermögen, 7000 Euro hätte er sich von einem Freund geliehen.

Laut Polizei arbeitet der Mann als Koch in Italien schwarz und bewahrt seinen Lohn immer in bar auf.

Auf den Geldscheinen und der Umhängetasche des Mannes wurde Kokain nachgewiesen. Der Mann gab an, bereits in Italien zweimal wegen des Handels von Kokain verurteilt worden zu sein. Nach dem positiven Drogentest, erklärte er, die Tasche würde einem Freund gehören, der Drogendealer sein.

Die Beamten hatten erheblichen Zweifel an der ganzen Geschichte, stellten 11.500 Euro sicher und schickten den Mann nach Österreich zurück. Um Sein Geld zurückzubekommen, müsste der Mann Widerspruch einlegen und die erforderlichen Nachweise einreichen.

Die Bundespolizei ermittelt derzeit, ob das Geld in Zusammenhang mit Straftaten in Deutschland steht.

Die Bundespolizei ist für den Schutz des Grenzgebiets verantwortlich.
Die Bundespolizei ist für den Schutz des Grenzgebiets verantwortlich.  © Bundespolizei München

Titelfoto: Bundespolizei München

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