117-jährige erhält Geburtsurkunde und stirbt einen Tag später

Geburtsurkunde - Symbolbild.
Geburtsurkunde - Symbolbild.

Mexiko - Besser spät als nie dachten sich mexikanische Beamte, als sie bei einer Routinekontrolle bemerkten, dass Trinidad Álvarez Lira aus Mexiko keine Geburtsurkunde besaß. Deshalb erhielt die Seniorin im hohen Alter von 117 Jahren ihre Geburtsurkunde, starb jedoch einen Tag später.

Eine Geburtsurkunde ist in Mexiko wichtig, um Behördengänge zu erledigen oder Sozialleistungen zu erhalten. Deshalb reagierten die Beamten umgehend, als sie bei einer Routinekontrolle die fehlende Geburtsurkunde der Seniorin bemerkten.

Doch einen Tag nach dem Ausstellen der Formalie verstarb die 117-jährige plötzlich. Laut einer Sprecherin des Sozialamtes in Mexiko-Stadt litt die Frau an Bluthochdruck und unterlag einem Herzinfarkt.

Trinidad Álvarez Lira lebte seit 115 Jahren in Mexiko-Stadt, da sie im Alter von 2 Jahren in Mexikos Hauptstadt zog. Vermutlich verbrachte sie viel Zeit ihres Lebens allein.

Die Frau war nämlich ledig und hatte auch keine Kinder.

Foto: imago, dpa


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