13-Jähriger geht mit Schusswaffe in der Tasche zur Schule

Offenbar wollte der Jugendliche mit seiner Waffe Eindruck schinden. (Symbolbild)
Offenbar wollte der Jugendliche mit seiner Waffe Eindruck schinden. (Symbolbild)  © 123RF (Symbolbild)

Oranienburg - Bereits am vergangenen Freitag soll sich an einer Oranienburger Schule (Oberhavel) ein unglaublicher Vorfall ereignet haben. Ein 13-Jähriger Schüler soll in seiner Tasche eine Waffe mit in die Schule gebracht haben, wie die Märkische Allgemeine berichtet.

Mitten im Unterricht packt der 13-Jährige seine Waffe aus und zeigt sie einer Mitschülerin. Er nötigt sie, niemanden davon zu erzählen.

Doch verängstigt vertraute sich das Mädchen ihrer Mutter an, die umgehend die Schulleitung von der Waffe unterrichtete.

Die Polizei durchsuchte daraufhin am Montag die Sachen des Jungens, doch keine Spur von der Waffe. Allerdings gab der 13-Jährige gegenüber den Beamten zu, zwei erlaubnisfreie Softairwaffen zu besitzen.

Diese wurde schließlich gefunden und beschlagnahmt. Es muss nun geprüft werden, inwiefern es sich um Spielzeugwaffen oder um Softairwaffen handelt, sie unter Verwendung des geeigneten Schussmaterial, tatsächlich gefährlich sein könnten.

Sollte es bei der Untersuchung der Verdacht bestätigen, droht ein Verfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz. Zudem könnte die Aufsichtspflicht der Eltern infrage gestellt werden.

Womit der 13-Jähriger allerdings fest rechnen muss, ist eine Anzeige wegen Nötigung. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Titelfoto: 123RF (Symbolbild)


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