Bluttat: Junge (14) soll seine Mutter erstochen haben

Kirchschlag - Im österreichischen Kirschschlag soll ein 14-Jähriger seine Mutter erstochen haben. Der Beschuldigte sitze im Gefängnis, erklärte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt.

Die genauen Hintergründe des Mordes sind noch nicht bekannt. Der Täter ist aber wohl geständig.
Die genauen Hintergründe des Mordes sind noch nicht bekannt. Der Täter ist aber wohl geständig.

Der Jugendliche soll mehrmals mit einem Messer auf seine etwa 55 Jahre alte Mutter eingestochen haben. Die Tat soll sich im Haus der Familie abgespielt haben. Warum der Teenager mit einem Messer auf seine Mutter losging, war am Dienstag laut Medienberichten noch nicht klar.

Dem Verbrechen soll laut Sprecher der Staatsanwaltschaft ein Streit vorausgegangen sein. Gesicherte Informationen zum Tathergang gibt es aber noch nicht: "Wir stehen noch ganz am Anfang der Ermittlungen." So der Sprecher gegenüber "Heute.at".

Streitereien und Probleme habe es in der Vergangenheit zwischen Mutter und Sohn öfter gegeben. Zuletzt wurde die zweiköpfige Familie von der Familienhilfe unterstützt.

Auch der Bürgermeister Josef Freiler (51) des kleinen Ortes Kirchschlag in Niederösterreich äußerte sich gegenüber der österreichischen Nachrichtenplattform in einem Interview zu der Tat.

Er stehe unter Schock. Er kannte die Familie: "Der Bursche war für mich nicht auffällig. Damit hat in der Gemeinde keiner gerechnet."

Laut Staatsanwaltschaft wurde der Jugendliche am Montagabend in die Justizanstalt Wiener Neustadt eingeliefert und ist geständig. Ein Antrag auf Untersuchungshaft wurde gestellt.

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